MyKronoz ZeTime im Hands-On

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MyKronoz ZeTime Hands-On
Bildquelle: Michael Stupp / inside-handy.de
Der schweizer Uhrenhersteller MyKronoz hat im Vorlauf des Mobile World Congress (MWC) in Barcelona seine neue Smartwatch ZeTime vorgestellt. Das neue Modell soll mit 30 Tagen Akkulaufzeit seine Konkurrenten bei weitem überflügeln. Dabei setzt es jedoch nicht nur auf ein sparsames Hybrid-Design, sondern auch auf ein komplett digitales Display. Die Redaktion von inside-handy.de hat sich die MyKronoz ZeTime im Hands-On näher angesehen.

Bedient wird die ZeTime, wie die ZeSport mittels mechanischen Tastern und einer Krone an der rechten Flanke der Uhr. Dazu gesellt sich ein Farb-Display mit 1,22 Zoll Durchmesser und 240 x 240 Pixel Auflösung. Eingebettet ist das Display in ein Edelstahlgehäuse, das in vier Farben zur Verfügung stehen wird: Die ZeTime wird in Silber, Schwarz, Pink und Gold für knapp 200 Dollar angeboten. Dabei müssen sich Fans allerdings noch einige Zeit gedulden. Erst im September 2017 wird die Uhr zu haben sein.

Technische Daten der MyKronoz ZeTime

  • Akku: Li-Ion 200 mAh
  • Display: 1,22 Zoll 240 x 240 Pixel
  • Display-Technik: TFT
  • Sensoren: 3-Achsen Beschleunigungssensor + Optischer Herzfrequenzmesser
  • Systemvoraussetzungen: Android 4.3 oder iOS 8.0 und neuer
  • Wasserfest bis 30 Meter

Neben der Wasserdichtigkeit und dem Herzfrequenzmesser sind die Highlights auch die Armbänder, die in vielen verschiedenen Farben und Materialien zu haben sein werden.

MyKronoz ZeTime Smartwatch

MyKronoz ZeTime im Hands-On

Auf dem Mobile World Congress (MWC) 2017 hat MyKronoz erste Prototypen der ZeTime gezeigt und die Redaktion von inside-handy.de konnte sich einen ersten Eindruck von der Hybrid-Smartwatch machen. Bei den Geräten handelt es sich jedoch um noch nicht komplett funktionsfähige Smartwatches, jedoch ist das Design „zu fast 100 Prozent wie das des Endproduktes“, so MyKronoz.

Die Smartwatch ZeTime wirkt im ersten Augenblick recht wuchtig. Der Eindruck verschwindet jedoch recht flott, sobald man die Uhr angelegt hat. Erstaunlich leicht und angenehm liegt die Uhr an und auch das Lederband punktet mit einer sehr angenehmen Struktur und einer weichen Haptik, die sich dem Handgelenk angenehm anpasst. Wie sich der optische Herzfrequenzmesser anfühlt, kann zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht beantwortet werden, er wurde im Ausstellungsgerät noch nicht verbaut, soll jedoch bündig und damit kaum spürbar in die Unterseite der MyKronoz ZeTime integriert werden.

Die auffälligsten Eigenschaften befinden sich bei allem äußeren Schick auf dem Ziffernblatt: Die ganze Fläche wurde von MyKronoz mit einem Display ausgestattet und birgt somit die volle Smartwatch-Leistung. Der Clou dabei: Die Zeiger, die bei den meisten Konkurrenten digital angezeigt werden, sind bei der ZeTime mechanisch. Da sie bei Benachrichtigungen jedoch im Weg sind, werden sie durch insgesamt drei Motoren automatisch auf neun und drei Uhr gestellt und teilen so das Display. Durch die mechanischen Zeiger wird einiges an Energie gespart. So kann die ZeTime 30 Tage ohne neue Ladung die Uhrzeit anzeigen. Sobald jedoch die smarten Funktionen aktiviert werden, verringert sich die Ausdauer jedoch drastisch. Wie lange die Uhr wirklich durchhält, muss erst ein ausführlicher Test der ZeTime zeigen.

Insgesamt macht die ZeTime einen soliden Eindruck und gefällt mit einem spannenden Konzept, einem schickem Design und einem vergleichsweise geringen Preis: 199 Euro wird die ZeTime kosten, sobald sie im September auf den deutschen Markt aufschlägt. Eine voll funktionsfähige Version der Smartwatch wird es wohl schon früher zu bestaunen geben. Im Juni will MyKronoz soweit sein und ein funktionierendes Endgerät fertig gestellt haben.

Mykronoz ZeTime: Hands-On

Bildquellen:

  • MyKronoz ZeTime Hands-On: Michael Stupp / inside-handy.de
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Michael Büttner
Michael liebt Technik und ist stellvertretender Chefredakteur bei inside handy. Anderen auch bekannt als der Franke in Bonn, der Macher oder der Handwerker für sämtliche Reparaturen der Redaktion. Nach Praktika bei der Neuen Presse in Kronach, den Nürnberger Nachrichten und dem Systemkamera-Blog, startete Michael bei inside handy und verdient sich seine Sporen vor allem im Hardware-Bereich. Balanciert er mal nicht zwischen Tagesgeschäft, Testgeräten und Co, betätigt er sich ab und an als Jäger im Pokémon-Dschungel. Ein ungewöhnlicher Anblick wäre es dabei nicht, ihm dank seiner Boulder-Fähigkeiten kletternd an einer Felswand zu begegnen. Abseits dessen begeistert er sich für Fotografie, Wanderungen, kulinarische Feste und Blasius Kawalkowski.

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