So funktionieren die Guthabenkarten von Freenet TV

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DVB-T2 HD kostet ab Mitte 2017 Euro Geld
Bildquelle: Media Broadcast / TechniSat
Mit dem Wechsel von DVB-T zu DVB-T2 HD ab dem 29. März können private HD-Programme von freenet TV drei Monate gratis genutzt werden. Nach den drei Monaten werden die Privatsender über das neue Antennenfernsehen DVB-T2 kostenpflichtig. Zuschauer, die weiterhin privates Fernsehen schauen möchten, müssen dann 5,75 Euro monatlich zahlen. Für diesen Fall sind ab sofort Guthabenkarten von Freenet TV erhältlich.

Um ab Juli 2017 weiterhin alle Sender empfangen zu können, können Kunden ein Mal 69 Euro zahlen und somit zwölf weitere Monate Privatsender schauen. Dazu müssen Kunden die 11-stellige Freenet TV ID, die auf den Receivern und TV Modulen zu finden ist, gemeinsam mit dem Code auf der Guthabenkarte entweder telefonisch unter 0221 4670 8700 oder im Internet auf freenet.tv angeben. Eine solche Guthabenkarte kann nun für 69 Euro in Elektronikmärkten, Fachgeschäften oder demnächst auf der Webseite von freenet TV erworben werden. Dabei gibt es keine automatische Vertragsverlängerung oder Kündigungspflicht. Öffentlich-rechtliche Programme bleiben auch ohne Zahlung weiterhin verfügbar.

Wer sich bereits jetzt den Empfang der privaten Sender über DVB-T2 bis Anfang Juli 2018 sichern möchte, hat ab sofort die Möglichkeit dazu. Das Verfahren funktioniert ähnlich wie bei einem Prepaid-Mobiltelefon über eine Guthabenkarte. Diese Guthabenkarten laufen nach einem Jahr ab und ersparen Kunden so ein Kündigungsschreiben.

Das Angebot von Freenet TV

Freenet TV bietet mit der Umschaltung zu DVB-T2 eine schärfere Bildqualität als über die Standardformate von Kabel, Satellit und Internet-TV. Mit dem Dienst können 20 private und 20 öffentlich-rechtliche Programme abgerufen werden. Zusätzlich bietet Freenet TV 20 weitere Sender über freenet TV connect.

Der Code von freenet TV gilt jedoch immer nur für ein Gerät und ist nach dem Einlösen nicht mehr übertragbar. Außerdem sollten Nutzer darauf achten, ob ihr aktueller Receiver überhaupt DVB-T2-Signale empfangen kann.

Weitere Infos zur DVB-T2-Umstellung

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