Test Kraftwerk ohne Power Das Asus ZenFone 3 Deluxe im Test

vom 21.02.2017, 17:00
Das Asus ZenFone 3 Deluxe im Test bei inside-handy.de
Bildquelle: Michael Stupp / inside-handy.de

Das Asus ZenFone 3 Deluxe erschien im vergangenen Jahr als das "erste Smartphone mit dem neuen Qualcomm Snapdragon 821". In Europa steht der Marktstart allerdings noch bevor. So konnte sich der Qualcomm-Chipsatz in der Zwischenzeit bereits in Googles Pixel-Smartphones oder dem OnePlus 3T zeigen. Das Gesamtpaket schürt demzufolge hohe Erwartungen an das Asus ZenFone 3 Deluxe. Da bleibt zu hoffen, dass es nicht etwa über das eigene 800-Euro-Preisschild stolpert.

Im Test von inside-handy.de zählt allerdings weit mehr als nur die Prozessorleistung. Das Oberklasse-Handy muss sich verschiedenen Herausforderungen stellen, die einzeln gewichtet und nachher zusammengezählt die Endnote herausspucken. Was Display, Kamera und Co. im Asus ZenFone 3 Deluxe zu leisten im Stande sind, verrät der folgende Testbericht.

Design und Verarbeitung

Mit einem für die Größe maßgebenden 5,7 Zoll großen Display ist das Asus ZenFone 3 Deluxe eigentlich schon in der Phablet-Sparte anzusiedeln. Außen herum ist das Smartphone aus Metall gefertigt, das Display ist mit Gorilla Glass 4 überzogen. Im Test befand sich die 128-GB-Version des neuen ZenFones, diese erschien in der Farbvariante "Sand Gold"; außerdem ist das Smartphone noch in "Glacier Silver" erhältlich.

Hands-On des Asus ZenFone 3 Deluxe

In die Hand genommen fällt neben der Größe des Smartphones direkt die markante Verarbeitung auf. Was des einen Freud, ist des andern Leid; Asus setzt auf Fräskanten an den Übergängen, einen Kamera-Kasten, der aus dem Gehäuse lugt und einen Fingerabdrucksensor, der in die Rückseite eingekantet ist. Haptische Tasten an den Seitenrändern repräsentieren Power-Button und Lautstärke-Wippe, auch diese Tasten sind markant, verfügen aber über eine passende Position und einen angenehmen Tastenhub.

Die Rückseite des Smartphones ist leicht gebogen, sodass sich das Handy trotz der Größe in die Hand schmiegt. Dennoch ist eine einhändige Bedienung aufgrund der 5,7 Zoll Displaydiagonalen auch mit großen Händen schwer möglich, für Hosentaschen-Träger ist das Smartphone ebenfalls nur bedingt geeignet.

Das Asus ZenFone 3 Deluxe von allen Seiten

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    Bemerkenswert: Die Funktionstasten sind Touch-Keys und keine On-Screen-Tasten.
    Bildquelle: Michael Stupp / inside-handy.de
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    Hands-On-Bilder des Asus Zenfone 3 Deluxe.
    Bildquelle: Michael Stupp / inside-handy.de

Unboxing: Der Lieferumfang des Asus ZenFone 3 Deluxe

Ausgeliefert wird das Zen-Flaggschiff in einem schlichten schwarzen Karton, der mit Plastik gefüttert ist. Aufgeklappt liegt das Smartphone obenauf. Der Lieferumfang versteckt sich in einer Schublade, die erst einmal gefunden werden muss, unter dem Phablet. Darin befinden sich neben einer Schatulle mit dem Handbuch das USB-Kabel und der Steckdosenadapter. In einem eigenen, edlen Schrein verbirgt sich das beigelegte In-Ear-Headset.

Edel, kantig und hundertprozentig stimmig: Das Asus ZenFone 3 Deluxe vereinbart die meisten Flaggschiff-Charakteristika ohne dabei Aufsehen zu erregen. Die markante Bauweise wird ihre Kritiker finden, ist genauso gut aber auch als punktgenaue Verarbeitung zu deuten, weil eindeutig so gewollt. Das Kameramodul zerstört jedoch das sonst so anschmiegsame Gefühl der Rückseite.

Einzelwertung: 4,5 von 5

Display

Mit 5,7 Zoll in der Diagonalen bietet das Display des ZenFone 3 Deluxe allerhand Platz, um Inhalte darzustellen, laut Herstellerangaben nimmt die Anzeige 79 Prozent der Vorderseite des Smartphones ein. Durch Randlosigkeit hätte das Display zudem optisch hinzugewinnen und noch ein paar Prozente mehr rausquetschen können. Bei der Technologie des Bildschirms vertraut Asus auf Super AMOLED, die Auflösung ist mit Full HD (1.080 x 1.920 Pixel) Flaggschiff-tauglich, wenngleich nicht hochdimensioniert. Alles in allem kommt das Phablet auf eine Pixeldichte von 368 ppi.

Displayeinstellungen des Asus ZenFone 3 Deluxe

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    In insgesamt vier verschiedenen Modi kann man an den Displayeinstellungen herumschrauben.
    Bildquelle: Michael Stupp / inside-handy.de
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    Den Blaulichtfilter erreicht man außerdem radikal über die Schnell-Einstellungen.
    Bildquelle: Michael Stupp / inside-handy.de

Die Anzeige kann vom Benutzer dank überaus vielen Einstellungsmöglichkeiten fast nach Belieben in ihrer Grunddarstellung verändert und angepasst werden. So kann der Farbmodus entweder vorgefertigt oder komplett manuell eingestellt werden. Für gemütliche Stunden kann auch ein Blaulichtfilter angewandt werden, der sowohl stufenlos regelbar als auch radikal anzuwenden ist und das Betrachten des Displays deutlich augenschonender und im Dunkeln angenehmer macht.



Bildquelle kleines Bild: Michael Stupp / inside-handy.de | Autor: Michael Stupp
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Themen dieser News: Testcenter, Android, Asus, Mobilfunk-News, Oberklasse-Smartphones

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