Zweite Generation der Edel-Smartwatch kommt im Mai

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Tag Heuer Connected
Bildquelle: Tag Heuer
Im Mai 2017 soll die zweite Generation der Luxus-Smartwatch Tag Heuer Connected auf den Markt kommen. Die neue Uhrenkollektion erhält eine Bezahlfuktion, unterschiedliche Hardware-Upgrades und eine kleinere Variante für Frauen soll es ebenfalls geben.

Im Gespräch mit der „Neuen Züricher Zeitung“ verriet Jean-Claude Biver, CEO des schweizer Uhrenherstellers Tag Heuer, neue Details zu der zweiten Generation der Smartwatch Tag Heuer Connected. Demnach sei nicht viel Neues an der „Neuauflage“ der Luxus-Uhr zu erwarten. Der Funktionsumfang wurde im Großen und Ganzen lediglich um eine Bezahlfunktion ergänzt. Ansonsten soll die neue Smartwatch ein verbessertes GPS, mit einer Genauigkeit von einem Meter, eine längere Laufzeit und ein leistungsfähigeres Display erhalten. Abseits der Hardware wird die Connected künftig zudem in verschiedenen Farben und Materialien angeboten werden.

Unerwartet hohe Nachfrage

Ende 2015 präsentierte der traditionelle schweizer Uhrenhersteller seine erste Smartwatch – die Tag Heuer Connected. Aufgrund der unerwartet großen Nachfrage musste das Unternehmen die ursprünglich geringe Produktionszahl von 20.000 Stück beinahe verdreifachen. Insgesamt wurden seit November 2015 rund 56.000 Luxus-Uhren verkauft, weiß Biver zu berichten. Dadurch hat Tag Heuer bereits mit seiner ersten Smartwatch-Reihe schwarze Zahlen schreiben können. Die neue Uhrenkollektion soll direkt mit einer Stückzahl von 150.000 Smartwatches auf den Markt kommen.

Uhren mit „Swiss Made“-Siegel

Als ein Produzent aus der Schweiz möchte das Unternehmen das Herkunftssiegel „Swiss made“ über die gesamte Produktlinie hinweg auf seinen Armbanduhren sehen. Wohl auch aus diesem Grund will Tag Heuer bereits in den nächsten Monaten eine Montagestrasse für Mikroprozessoren in La Chaux-de-Fonds, einer Stadt in Schweiz, einrichten. Die hierfür benötigte Intel-Zertifizierung hat das Unternehmen bereits am 18. Dezember vergangenen Jahres erhalten.

Es wird unterschiedliche Varianten der neuen Smartwatch geben

Zusätzlich zu den Hardware-Upgrades soll die Edel-Smartwatch zukünftig in mehreren Varianten verfügbar sein. Neben dem größeren Modell, das der jetzigen Uhr entspricht, wird auch eine kleinere Version für Frauen und den asiatischen Markt hergestellt werden, kündigte Biver an.

Zurzeit macht das Unternehmen lediglich drei Prozent seines Umsatzes in China. In Zukunft soll sich das jedoch ändern. So ist der chinesische Markt Priorität Nummer Zwei für den schweizer Uhrenhersteller. Auf Platz Eins bleiben die USA. Dort ist das Unternehmen nach eigenen Angaben gegenwärtig Marktführer in seinem Segment.

Tag Heuer Connected: Neues Gehäusematerial und neue Farbe

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