Gewinn explodiert trotz Note7-Debakel

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Bildquelle: Juliet Ziegenbein / inside-handy.de
Diese Zahlen sind überraschend: Trotz des Desasters um das Smartphone-Modell Galaxy Note7 ist es Samsung im vierten Quartal vergangenen Jahres gelungen, den eigenen Gewinn zu verdoppeln. Umgerechnet erwirtschaftete der Konzern zwischen Oktober und Dezember ein Plus in Höhe von 5,7 Milliarden Euro. Das geht aus den finalen Geschäftszahlen für das abgelaufene Quartal hervor, die in der Nacht zu Dienstag publiziert wurden.

Alle wichtigen Sparten trugen dazu bei, dass Samsung sein Ergebnis verbessern konnte. In der Mobilfunk-Sparte lag das Plus trotz aller Probleme rund um das Galaxy Note7 bei zwölf Prozent. Vor allem das Modell Galaxy S7 sprach für das Note7 in die Bresche und half dabei, dass die Handy-Absatzzahlen offensichtlich nicht einbrachen.

Besonders erfolgreich lief für Samsung das Geschäft mit Speicher-Chips. Hier machte der Konzern einen Gewinnsprung um 77 Prozent. In Medienberichten heißt es, dass vor allem eine hohe Nachfrage aus China das Chip-Geschäft von Samsung angetrieben hat.

Umsatz von Samsung stagniert

Bei aller Euphorie ist aber auch zu beachten: Der Konzernumsatz stagnierte im vierten Quartal bei umgerechnet 42,6 Milliarden Euro und für das laufende Quartal rechnet Samsung zudem mit einem spürbaren Gewinnrückgang. Höhere Marketing-Ausgaben in der Mobilfunk-Sparte und sinkende Umsätze im saisonal schwächeren TV-Geschäft seien dafür verantwortlich.

Hinzu kommt, dass das neue Handy-Spitzenmodell, das Samsung Galaxy S8, nicht wie erwartet schon zum Mobile World Congress vorgestellt wird. Das hatte Samsung am Montag im Zuge der ausführlichen Erklärungen zu den Problemen mit den Akkus des Samsung Galaxy Note7 verraten.

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