Telefonica stutzt ehemalige E-Plus-Marke zurecht

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Bildquelle: Blau
Telefónica Deutschland hat sich entschieden, einen weiteren Schritt bei der Fokussierung auf die Kernmarke O2 zu gehen. Wie inside-handy.de aus dem Umfeld des gemessen an der Kundenzahl größten deutschen Mobilfunknetzbetreibers in Erfahrung bringen konnte, wird ab Anfang Januar der Vertrieb von SIM-Karten der Marke Blau in den Shops von O2 eingestellt.

Mit dem nun intern verkündeten Schritt wird der Fokus in der Neukundenvermarktung in den O2-Shops und O2-Partnershops auf die Marke O2 gelegt. Die Neukundenvermarktung von Blau wird hingegen sowohl im Prepaid- als auch im Postpaid-Segment eingestellt. Das soll dabei helfen, O2 als starke Premiummarke am deutschen Mobilfunkmarkt zu positionieren.

Für Bestandskunden von Blau ändert sich unterdessen nach Informationen von inside-handy.de nichts. Denn sie werden sich auch in Zukunft bei Service-Fragen an die örtlichen O2-Shops wenden können. Auch soll es im Fachhandel weiter die Möglichkeit geben, Prepaid-Aufladekarten zu kaufen. Eine Kundenbetreuung soll es weiter geben und selbst Vertragsverlängerungen werden über die gewohnten Wege weiter möglich sein.

Vorerst bleibt die Marke Blau weiter erhalten

Anders als in der Vergangenheit bei Base und simyo erlebt, wird die Marke Blau also weiter bestehen bleiben. Wie ein Telefónica-Sprecher auf Anfrage von inside-handy.de erklärte, wird sich auch am gewohnten Online-Vertrieb über die Homepage von Blau nichts ändern. Hier werde es auch über den 2. Januar hinaus die Möglichkeit geben, SIM-Karten zu bestellen und Tarife zu buchen. Änderungen beim Vertrieb sind einzig im stationären Handel in den O2-Shops und O2-Partnershops vorgesehen.

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