Neues China-Flaggschiff mit zehn Prozessorkernen

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UMi Z
Bildquelle: UMi
UMi strebt nach Europa. Bitte wer? Richtig, ein weiterer chinesischer Handy-Hersteller. Mit dem UMi Z will das Unternehmen ein Flaggschiff-Smartphone mit satten zehn Prozessorkernen nach Europa bringen, das auf den ersten Blick an das iPhone 7 Plus erinnert. Die Redaktion von inside-handy.de stellt den neuen Angreifer aus China im Detail vor.

Herzstück des UMi Z, das mit einem Vollmetallgehäuse und einer Dual-SIM-Unterstützung ausgestattet sein wird, ist der von MediaTek kürzlich neu vorgestellte Helio-X27-Prozessor, der über gleich zehn Kerne verfügt. Während das Haupt-Cluster aus ARM-A72-CPUs mit bis zu 2,6 GHz Taktrate besteht, takten die beiden anderen Gluster mit 2,0 beziehungsweise 1,6 GHz – unterstützt durch 4 GB Arbeitsspeicher. Ordentlich Rechenleistung also, um schon jetzt für die Smartphone-Anwendungen der Zukunft gerüstet zu sein. Der Akku kann eine Kapazität von 3.780 mAh vorweisen – Schnelllade-Funktion inklusive.

UMi Z: Pressebilder

Beim Display, gefertigt von Sharp, wird von UMi auf eine diagonale Abmessung von 5,5 Zoll gesetzt. Etwas überraschend: Bei der Auflösung begnügt man sich mit Full HD (1.080p). Sowohl auf der Vorder- als auch auf der Rückseite kommt eine Kamera mit bis zu 13 Megapixeln zum Einsatz, in den Home-Button unterhalb des Bildschirms ist ein Fingerabdrucksensor integriert. Softwareseitig wird auf Android 6.0 in der Reinversion gesetzt, ein Update auf Android 7.0 schon jetzt in Aussicht gestellt.

Der Vorverkauf des UMi Z soll am 26. Dezember in Europa starten. Angebot wird das Handy in Grau und Gold. Der Preis liegt bei knapp 280 US-Dollar, was umgerechnet etwa 270 Euro entspricht.

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