Blackberrys Smartphone-Sparte wird übernommen

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Blackberry Priv
Bildquelle: inside-handy.de
Das Ende von Blackberry im Hardware-Segment ist eigentlich längst beschlossene Sache. Ein Stück Blackberry wird allerdings auch weiterhin in mobilen Endgeräten zu finden sein. Hierfür hat das kanadische Unternehmen nun eine Lizenzvereinbarung mit der chinesischen Firma TCL Communication geschlossen.

Die Vereinbarung sieht vor, dass Blackberry seine Markenrechte an Smartphone-Software und der Service-Suite an TCL abtritt, die unter diesen Marken dann neue Smartphones verkaufen können. Eine der Smartphone-Marken von TCL, die dann für die Produktion der neuen Blackberry-Smartphones verantwortlich sein könnte, ist Alcatel. Bereits die beiden Blackberry-Smartphones DTEK50 und DTEK60 entstammen den TCL-Produktionsstätten.

Blackberry selbst will durch diesen Schritt umso schneller in der reinen Software-Branche Fuß fassen. Das Unternehmen möchte – aufbauend auf der bewährten Smartphone-Software – zum digitalen Sicherheitsunternehmen werden. Im September wurde das Aus des Hardware-Segments nach vielen Gerüchten und verlustreichen Quartalen besiegelt und verkündet.

Letztes Blackberry-Smartphone kommt mit Hardware-Tastatur

TCL wird den Namen Blackberry nun weiter in die Welt tragen. Ob der Blackberry-Stil der Hardware-Tastaturen bestehen bleibt, ist noch offen. Ein letztes Smartphone, das tatsächlich noch ein reines Blackberry sein und zudem mit Hardware-Tastatur erschienen wird, zeigt sich in der letzten Zeit immer häufiger: Die Rede ist vom BlackBerry DTEK40, auch bekannt als „Mercury“, das unlängst in einem Benchmark-Test auftauchte, der es als Mittelklasse-Gerät enttarnte. Wahrscheinlich wird das Gerät Anfang des kommenden Jahres auf den Markt gespült werden.

Das BlackBerry Priv im Test

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