CenturyBiz Bundesnetzagentur verhängt hohes Bußgeld wegen aggressiver Telefonwerbung

vom 06.12.2016, 16:30
Telefon Festnetz Symbolbild

Die Bundesnetzagentur hat gegen die CenturyBiz GmbH aus Nürnberg ein Bußgeld in Höhe von 150.000 Euro verhängt, da das Unternehmen, das Tiernahrung verkauft, mit einschüchternden und aggressiven Anrufen für die eigene Marke "Dinners for Dogs" warb. Die Bundesnetzagenur ruft die Bürger weiter zur Mithilfe auf.

Verbraucher legten ihre Beschwerden zu CenturyBiz in den vergangenen Monaten wiederholt gegenüber der Bundesnetzagentur vor. Die Ermittlungen zeigten, dass die Werbeanrufe ohne die erforderliche vorherige Einwilligung der Verbraucher erfolgten. Die Verbraucher wurden außerdem aufgefordert, Hundefutter zu bestellen, obwohl sie teilweise gar keine Haustiere besitzen. Weiterhin berichteten einige Verbraucher, die Anrufe seien zum Telefonterror ausgeartet.

CenturyBiz legt Widerspruch ein

Insgesamt beschlagnahmte die Bundesnetzagentur im Jahr 2016 bis jetzt 500.000 Euro wegen unerlaubter Telefonwerbung. Die Entscheidung gegen CenturyBiz ist jedoch noch nicht rechtskräftig und das Unternehmen hat gegen den Bußgeldbescheid bereits Einspruch eingelegt. Die Vorwürfe seien unbewiesen und können widerlegt werden, so der Konzern. Außerdem sei niemand ohne Zustimmung angerufen worden. Bei den Verbrauchern, die das Gegenteil behaupten, handele es sich nur um Missverständnisse.

Verbraucher, die von unerlaubter Telefonwerbung betroffen sind, sollten das der Bundesnetzagentur melden. Dafür sollte man am besten die Firma, den Namen des anrufenden Mitarbeiters und die Telefonnummer des Anrufers angeben. Bei Verstößen können Bußgelder von bis zu 300.000 Euro verhängt werden.

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Quelle: Bundesnetzagentur | Bildquelle kleines Bild: simvalley communications | Autor: Zoë Löning
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Themen dieser News: Unternehmen und Märkte

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