Surface Pen könnte bald per Induktion laden

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Stylus
Bildquelle: Microsoft
Im aktiven Stift für Microsofts Surface-Modelle ist eine kleine Batterie integriert, die momentan noch irgendwann ausgetauscht werden muss, wenn sie leer ist. Das könnte bald ein Ende nehmen, denn Microsoft stellt einen Patentantrag, der die Ladefunktion per Induktion vorsieht. Diese Funktion kennt man sonst vor allem von Smartphones oder Töpfen.

Ein Jahr dauert es ungefähr bis die Batterie vom Surface Pen leer ist und ausgetauscht werden muss. Der in der USA gestellte Patentantrag mit dem Titel „Inductive Peripheral Retention Device“ sieht einen induktiven Stift vor, der über eine Befestigungsschlaufe geladen werden kann. Diese Befestigungsschlaufe aus Metall und Kunststoff, die Microsoft Loop nennt, verfügt über einen USB-Stecker, durch den er mit Strom versorgt wird. Der Stylus würde dann laden, sobald er in der Schlaufe steckt. Für eine volle Ladung soll der Akku des Stylus eine halbe bis ganze Stunde benötigen. 

Der Antrag wurde bereits im Juli 2016 gestellt und jetzt veröffentlicht. Es ist aber noch unklar, ob das Patent wirklich von Microsoft umgesetzt wird, denn viele Unternehmen melden Patente nur an, um der Konkurrenz Lösungen zu verbauen.

Insgesamt sind Induktionsladefunktionen für mobile Geräte noch relativ selten: Für das Tablet Pixel C von Google wird eine Tastatur mit Induktionsladung angeboten und einige Smartphones können, neben dem Standard Qi, außerdem mit speziellen Handyhüllen nachgerüstet werden, die das Laden per Induktion ermöglichen. Handys, die induktiv aufladbar sind, hat die Redaktion von inside-handy.de in einer gesonderten Liste aufgeführt.

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