Mehr Umsatz und weniger Gewinn im dritten Quartal

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HTC One M10
Bildquelle: HTC
Die Talsohle ist wohl immer noch nicht durchschritten: HTC hat seine Quartalszahlen für das dritte Quartal 2016 veröffentlicht. Darin weisen die Taiwaner einen höheren Umsatz, aber auch Verluste aus.

HTCs Geschäftszahlen sind schon seit Jahren kein Freudenfest mehr. Der Smartphone-Pionier kämpft jedoch und hält sich hartnäckig am Markt. Dabei konzentrierte man sich in diesem Jahr auf das HTC 10 als neues Flaggschiff und die VIVE, die eigene Virtual-Reality-Brille. Sie bekam vor Kurzem einen eigenen App-Store in dem VR-Inhalte angeboten werden und der noch ausgebaut werden soll.

Die jetzt veröffentlichten Zahlen können nur zum Teil begeistern: Der Umsatz stieg im Vergleich mit dem Vorquartal laut HTC um 18 Prozent und gegenüber dem Vorjahr um 4 Prozent. HTC setzte somit im dritten Quartal 2016 22,2 Milliarden NTD um, was einem Umsatz von 639 Millionen Euro entspricht. Damit kam man jedoch nicht aus der Verlustzone: Er wird mit 2 Milliarden NTD angegeben, was einem Verlust von 57,6 Millionen Euro entspricht. Nach Steuern bleibt ein Verlust von umgerechnet 51,8 Millionen Euro stehen.

Trotzdem zeigt sich Cher Wang, CEO HTCs, mit den beiden Flaggschiff-Produkten zufrieden: „Wir sind erfreut, wie unsere Flaggschiff-Produkte, das HTC-10-Smartphone und die HTC VIVE im Markt angenommen wurden.“ Wie viele Geräte genau abgesetzt wurden verschweigt HTC bislang. Weder aus der Smartphone- noch aus der Virtual-Reality-Sparte sind hier gesicherte Zahlen veröffentlicht worden.

HTC 10 - Daten, Test und Preise

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