Dieses Armband macht aus jeder Uhr eine Smartwatch

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MainTool Classi
Bildquelle: MainTool
Smartwatches und Fitnessarmbänder sind praktisch, erlauben sie doch viele nützliche Anwendungen, ohne immer gleich das Smartphone zücken zu müssen. Nur schön sind die Wearables leider nicht immer. Viele Nutzer haben bereits eine Lieblings-Uhr, die nur eben nicht "smart" ist. Das könnte sich nun ändern.

„Was wäre, wenn meine Lieblings-Uhr plötzlich smart wäre?“ Diese Idee kam einem Gründer-Team aus Paris und Madrid und führte zur Erfindung von Classi, einem Uhren-Armband, das aus der klassischen Uhr eine Smartwatch macht. Der Clou: Die gesamte Technik, die nötig ist, um Fitness-Funktionen und andere smarte Hilfestellungen zu geben, befindet sich im Band. Denn eine Uhr, so die Überzeugung ihres Startups MailTool, ist weit mehr als nur ein Anzeigegerät für die Uhrzeit. Es ist ein Stück Persönlichkeit und dient dem Träger dazu, ein Statement abzugeben, weit mehr als eine konventionelle Smartwatch dies könnte – denn die seien alle gleich, so MainTool.

Im Inneren des smarten Armbands versteckt sich neben zwei Akkus ein Prozessor nebst Bluetooth-Chip, ein 3-Achsen-Accelerometer, ein Vibrationsmotor sowie ein Knopf, mit dem man die smarten Funktionen fernsteuern kann. Das Classi-Armband wird magnetisch geladen, hält dann bis zu sieben Tage durch und kann Aufzeichnungen für 14 Tage speichern, bevor sie in das Smartphone übertragen werden müssen. IP67-geschützt ist es obendrein noch.

Das Feature-Profil liest sich beeindruckend. So sollen neben Benachrichtigungen und Alarmen mit dem Vibrationsmotor auch Navigationsrichtungen kommuniziert werden können. Der Knopf kann eingehende Anrufe ablehnen und Notfall-SMS versenden. Zu den Tracking-Funktionen des Armbands zählt das Aufzeichnen der Herzfrequenz, der gelaufenen Schritte und der dabei verbrannten Kalorien.

MainTool Classi: Pressefotos

Die Verwaltung der Daten erfolgt über eine Smartphone-App, die für Android- und iOS-Geräte zur Verfügung stehen soll. Die Verbindung zum Smartphone erfolgt drahtlos über Bluetooth, wie es auch bei den meisten anderen Smartbands oder Smartwatches der Fall ist.

Ein Wermutstropfen bleibt: Noch ist Classi nicht zu haben. MainTool möchte in den nächsten Tagen eine Crowdfunding-Kampagne ausrufen, um so Geld für die Massenfertigung des Armbands einzusammeln. Wie bei den meisten Crowdfunding-Projekten kann es sich preislich jedoch lohnen, früh zuzugreifen. Oftmals werden so genannte Early-Bird-Pakete angeboten, mit denen sich einige Euro sparen lassen. Leser von inside-handy.de erfahren an dieser Stelle, wenn es soweit ist.

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Tado CMO Leopold von Bismarck

„Wer sich für Tado entscheidet, entscheidet sich für ein Premium-Produkt“

Smarte Klimaprodukte sind die Seele des Geschäftsmodells des in München beheimateten Unternehmens Tado. Vor allem mit smarten Thermostaten für die Heizung konnte Tado hierzulande schon viele Kunden gewinnen. Im Gespräch mit inside handy Chefredakteur Hayo Lücke verrät Leopold von Bismarck, Marketing-Chef von Tado, wie sein Unternehmen in den kommenden Monaten weiter wachsen soll und welche Herausforderungen auf das noch junge Unternehmen warten.
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Stefan liebt Technik. Vor allem liebt Stefan Technik, die funktioniert. So profan, so einfach, so richtig. Technik, die funktioniert, sorgt dafür, dass auch Stefan funktioniert. Wenn Stefan eine Kaffee-Spezialität „Größe 20“ seiner Lieblings-Kaffehaus-Kette spazieren trägt und alles „funktioniert“, zeigt sich die rheinische Frohnatur von seiner schönsten Seite. Apropos schön: Das Design, in dem inside handy seit 2018 erscheint, ist nicht nur zu einem kleinen Teil Stefans Ideenschmiede entsprungen.

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