Das Nubia Z11 Max rückt ins deutsche Portfolio

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ZTE Nubia Z11 Max
Bildquelle: Michael Büttner / inside-handy.de
Nubia, eine Marke des Unternehmens ZTE, hat auf der Internationalen Funkausstellung in Berlin (IFA) neben dem Nubia Z11, auch zwei Modell-Brüder für den deutschen Markt vorgestellt. Das Nubia Z11 mini und das Nubia Z11 Max wollen mit anderen Formfaktoren und veränderten technischen Daten andere Nutzer ansprechen als das herkömmliche Modell Z11 und dabei das Design des Z11 beibehalten. Beide Nebenversionen des Z11 kommen auf den deutschen Markt.

Die beiden Modelle Z11 Max und Z11 mini wurden während der Produktpräsentation des Z11 nicht erwähnt, jedoch auf dem Messestand ausgestellt. Beide sollen laut Nubia auch nach Deutschland kommen.

Technische Daten des Z11 mini und Z11 Max

Die technischen Daten der beiden Smartphones sind gegenüber dem Flaggschiff Z11 etwas abgespeckt, jedoch befinden sich die beiden Modelle noch im ambitionierten Mittelklassebereich. Der größte Unterschied liegt in der Wahl des Prozessors. Wird beim Nubia Z11 Qualcomms Spitzenmodell Snapdragon 820 eingesetzt, wird bei den beiden Modell-Geschwistern ein Regalboden tiefer zugelangt. Auch bei der Speicherausstattung kommen die beiden nicht an das Flaggschiff in seiner edelsten Ausstattungsvariante heran. Das Z11 bietet beim Premium-Modell 64 GB internen Speicher und satte 6 GB Arbeitsspeicher.

Bei der Größe des Displays befinden sich die beiden ober- und unterhalb des Flaggschiffs. Das Z11 mini ist mit 5 Zoll kleiner als das 5,5 Zoll große Z11. Das Z11 Max besitzt dagegen einen massiven 6-Zoll-Bildschirm. Da alle drei die gleiche Auflösung aufweisen liegt bei der Pixeldichte das kleinste Modell vorne: Mit 440 ppi liegt es vor dem Z11 mit 400 ppi und dem Z11 Max mit knapp 370 ppi. Alle drei Werte sind im Alltag völlig ausreichend. Display-Feinschmecker werden jedoch gerade beim 6-Zoll-Modell eine QHD-Auflösung für nötig halten. Dem größeren Display trägt ZTE beim Nubia Z11 Max mit einem vergrößerten Akku Rechnung. Er bietet 4.000 mAh Kapazität und überflügelt damit seine beiden Brüder um satte 1.000 mAh.

Beim Preis werden ebenfalls deutliche Abstriche zum Spitzenmodell gemacht – zumindest beim mini-Modell. Das kleinste Z11 kostet 279 Euro und damit weniger als die Hälfte des Topmodells in seiner größten Speichervariante. In der herkömmlichen Variante kostet das Z11 knapp 500 Euro und ist damit immer noch deutlich teurer als die Mini-Version. Das Z11 Max wurde noch nicht ausgepreist, sollte sich jedoch zwischen den beiden anderen Modellen positionieren.

Die technischen Daten im Überblick

 

Nubia Z11 mini

Nubia Z11 Max

Display

5 Zoll (1.080 x 1.920 Pixel)

6 Zoll (1.080 x 1.920 Pixel)

Prozessor

Snapdragon 617

Snapdragon 652

Speicher

3 / 32 GB

4 / 64 GB

Betriebssystem

Android L und nubia UI3.9.6

Android L und nubia UI3.9.9

Kameras

16 / 8 Megapixel

16 / 8 Megapixel

Akku

2.800 mAh

4.000 mAh

Farben

Schwarz / Weiß

Silber / Gold

Preis

279 Euro

Noch nicht offiziell bekannt

Hands-On Nubia Z11 mini und Z11 Max

Die beiden abgespeckten Versionen des Z11 sind beim Design und dem Material auf Augenhöhe mit dem Spitzenmodell. Das Z11 mini verzichtet jedoch auf den Metall-Unibody und kommt mit einem hochwertigen Kunststoffrücken daher, der bei der Haptik nichts zu Wünschen übrig lässt. Das sehr große 6-Zoll-Smartphone Z11 Max liegt etwas klobiger in der Hand als die beiden Geschwistermodelle. Trotzdem ist es für ein so großes Gerät noch erstaunlich behände zu steuern, obwohl es seine Display-Größe vor allem durch die breitere Ausführung herausholt und nicht über ein längeres Panel. Das hat zur Folge, dass man es weniger komfortabel umgreifen kann. Allen Modellen gleich ist der charakteristische rote Rand um die Kamera-Module. Sie sind jedoch bei allen drei Geräten an einer anderen Stelle im Gehäuse untergebracht. Anders sieht das beim Fingerabdrucksensor aus. Er liegt bei allen Z11-Geräten auf der Gehäuserückseite in der Mitte im oberen Drittel und ist somit leicht zu erreichen. Am sauber verarbeiteten Rahmen gleichen sich die drei Modelle wie ein Ei dem anderen. Alle besitzen nicht nur einen abgerundeten Metallrahmen, sondern auch gratfreie Einfräsungen für den USB- und Klinken-Port.

Auf der Front merkt man deutlich, dass es sich bei den beiden Modellen Z11 mini und Z11 Max um etwas weniger hochpreisige Geräte handelt, als das Z11. Die randlose Optik des Spitzenmodells ist in den beiden Geschwistermodellen nicht zu finden. So wirken die Fronten nicht ganz so edel und besitzen weit weniger High-End-Flair.

Bei der Software und der Kamera gibt es dagegen keine deutlichen Unterschiede und auch beim Durchwischen durch die Menüs und Einstellungen lassen die beiden nichts vermissen. Es ruckelt nichts und die Foto-App ist, wie beim Flaggschiff, vollgestopft mit kleinen Software-Schmankerln. Ob die Leistung auch auf Dauer hält, was sie im Hands-On verspricht und ob die Bildqualität am Markt konkurrenzfähig ist, wird erst ein ausführlicher Test zeigen müssen. Die ersten Eindrücke der beiden Modelle Z11 Max und Z11 mini sind jedoch durchaus sehr vielversprechend.

Nubia Z11 Max kommt nach Deutschland

Wie der Hersteller via deutscher Facebook-Seite bekanntgab, kommt das Nubia Z11 Max in Bälde nach Deutschland. Außerdem dürfen sich deutsche Nubia-Freunde auch auf das in diesem Sommer vorgestellte Nubia N1 freuen, das ebenfalls bald den Weg nach Deutschland finden wird.

Im Online-Shop des Herstellers können beide Geräte bereits vorbestellt werden: Das Nubia Z11 Max schlägt mit knapp 380 Euro zu buche, während das N1 – im Übrigen mit einem 5.000 mAh fassenden Akku ausgestattet – für 230 Euro den Besitzer wechselt. Das bereits auf dem deutschen Markt befindliche Nubia Z11 mini kostet beim Hersteller noch 280 Euro.

Das Nubia Z11 im Video-Hands-On

Daten und Fakten zum Flaggschiff Nubia Z11

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