Pupuri: Neue Sicherheitsapp überwacht Smartphone des Kindes

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Pupuri
Bildquelle: WVG Medien GmbH
Dass Kinder schon früh nach einem Smartphone oder Tablet verlangen, gehört mittlerweile wohl zur Normalität. Damit Eltern ihren Sprösslingen diesen Wunsch auch guten Gewissens erfüllen können, gibt es zahlreiche Apps, die das Nutzungsverhalten von Kindern steuern und überwachen sollen. Mit der neuen App Pupuri kommt nun eine weitere App ins Rennen.

„Pupuri steuert die App-Nutzung Ihrer Kinder“, wirbt das Hamburger Medienunternehmen auf seiner Website für die neue App Pupuri. Damit Kinder den Umgang mit mobilen Endgeräten lernen können, hat das Unternehmen nun eine App herausgebracht, mit der Eltern die Geräte ihrer Kinder steuern und überwachen können. Die Kindersicherung in Pupuri funktioniert über die Installation der App im App Store oder Googles Play Store. Das Elternteil, auf dessen Smartphone die App installiert wird, hat nach der Installation der App auf dem Handy des Kindes, volle Kontrolle über dessen Verwendung von Apps. Eltern können festlegen, welche Apps wie oft vom Kind genutzt werden dürfen. Beispielsweise lässt sich bestimmen, wie viele Stunden pro Woche Spiele-Apps verwendet oder Chat-Programme geöffnet werden können.

Umfangreiche Kontrollmöglichkeiten für Eltern

Die Einstellungen dafür werden vom Eltern-Smartphone aus eingerichtet und lassen sich jederzeit verändern. Außerdem wirbt der Hamburger Hersteller mit folgenden Kontrollmöglichkeiten:

  • Sie können in Ihrem Gerät alle Apps Ihres Kindes einsehen
  • Sie können die Spieldauer Ihres Kindes auf Wochenbasis einsehen
  • Sie können die Spieldauer Ihres Kindes pro App auf Wochenbasis einsehen

Folgende Grundeinstellungen können Sie jederzeit anpassen:

  • Ihr Kind darf höchstens sechs Stunden pro Woche spielen
  • Ihr Kind kann nach 19:00 Uhr nicht mehr spielen

Mithilfe der App kann das Installieren von bestimmten Apps gänzlich geblockt oder wichtige Apps unlimitiert freigegeben werden. Neben der Anzahl von erlaubten Spielstunden, können diese außerdem in bestimmten Tageszeiträumen geregelt werden. In einem Statistik-Bereich haben Eltern zudem die Möglichkeit, einzusehen, wie viele und welche Apps das Kind am häufigsten nutzt, für welche Applikationen das Nutzungskontingent am meisten verbraucht wurde und welche Spiele und Apps vom Kind favorisiert werden.

Neue Apps nur nach Erlaubnis

Möchte der Nachwuchs eine neue App herunterladen, kann es über das Smartphone eine Anfrage an den Erziehungsberechtigten stellen. Dieser bekommt die Anfrage aufs Smartphone und kann sie beantworten und direkt Zeitkontingente festlegen. Die App soll sich nicht ohne Weiteres vom Smartphone des Kindes entfernen lassen. Wie das funktioniert, hat der Hersteller nicht auf seiner Website angegeben – gut für die Eltern, schlecht für die kontrollierten Kinder.

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