Smartphones und Mods jetzt im Moto Maker erhältlich

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Lenovo Moto Z Play
Bildquelle: Michael Büttner / inside-handy.de
Motorola hat wie erwartet auf der IFA in Berlin die Moto Z-Serie um das Moto Z Play erweitert. Die Redaktion von inside-handy.de hatte im Rahmen des Lenovo-Events die Gelegenheit für ein erstes Hands-On, stellt das neue Smartphone mit seinen technischen Details vor und verrät, wie und zu welchem Preis die Mitglieder der Moto-Z-Familie jetzt in Deutschland erhältlich sind.

Das Moto Z Play ist gegenüber der Grundversion Moto Z fast zwei Millimeter dicker und 30 Gramm schwerer: 165 Gramm bringt es auf die Waage und 6,99 Millimeter Dicke. Der Qualcomm 625 taktet mit acht Kernen und bis zu 2 GHz, Unterstützung liefern 3 GB Arbeitsspeicher. Auch diese Spezifikationen sind gegenüber dem Moto Z ein Regalbrett tiefer angesiedelt. Das 5,5 Zoll große AMOLED-Display löst mit 1.080×1.920 Pixeln auf, was einer Pixeldichte von 403 ppi entspricht. Der interne Speicher fasst 32 GB und lässt sich per Micro-SD-Karte um bis zu 2 TB erweitern. Für Deutschland eher ungewöhnlich: Neben dem Slot für die Speicherkarte gibt es auch zwei Slots für SIM-Karten. Dem Dual-SIM-Betrieb steht also nichts entgegen. Unterstützung für die gängigen Funk-Standards LTE, W-LAN n, Bluetooth 4.0 sowie der Fingerabdrucksensor und ein wasserabweisendes Gehäuse runden das Paket ab.

Die Hauptkamera des Moto Z Play kommt mit einem 16-Megapixel-Sensor, einer Blende von f/2.0 und Laser-Autofokus. Andere Highlights wie einen optischen Bildstabilisator sucht man vergebens. Die Selfie-Kamera bietet 5 Megapixel, Videoaufnahmen mit der Hauptkamera sind mit bis zu 4K-Auflösung möglich. Der Akku des Moto Z Play ist mit 3.510 mAh recht üppig ausgestattet und soll bei normaler Nutzung zwei volle Tage durchhalten. Wie üblich wird dieser Wert neben anderen Details im Test von inside-handy.de auf die Probe gestellt. Darüber hinaus wirbt Lenovo damit, dass der Akku mit einem 15-minütigen Ladezyklus wieder genug Strom für neun Stunden Betrieb haben soll. Aufgeladen wird das Smartphone über ein USB-C-Ladekabel.

Lenovo Moto Z Play im Hands-On

Aufgemotzt dank Mods

Der erste Eindruck des Moto Z Play ist zwiegespalten: Nimmt man das Gerät ohne eine Moto Mod-Erweiterung in die Hand, wirkt es als nacktes Smartphone wenig charmant und macht einen eher preiswerten Eindruck, den man sonst aus der unteren Mittelklasse kennt. Kombiniert man es mit einem der zahlreichen Moto Mods, steigt nicht nur der Spaß am Gerät – es macht auch einen deutlich hochwertigeren Eindruck und liegt mit den meisten Mods erheblich griffiger in der Hand.

Wie seine Geschwister der Moto Z-Familie, ist es mit allen Moto Mods kompatibel, unter anderem mit dem neu vorgestellten Kamera-Aufsatz von Hasselblad. Für diese Erweiterungen muss man nochmals extra Geld auf die Ladentheke legen, was das Moto Z Play definitiv zu keinem preiswerten Vergnügen macht.

Moto Z Play und Moto Z jetzt über den Moto Maker bestellbar

Sowohl das Moto Z Play als auch das bereits früher vorgestellte Moto Z sind nun auf der Markenwebsite von Moto über den Moto Maker bestellbar. Zur Wahl stehen Varianten in Schwarz/Silber und Weiß/Gold. Diese lassen sich über den Moto Maker beliebig mit Moto Mods ausstaffieren, wodurch sich jeder Nutzer ein individuelles Paket aus Smartphone und Erweiterungen schnüren kann. Als Lieferdatum gibt Lenovo den 19. September an, obwohl die Produkte laut Website im Lager vorrätig sind.

Ohne Mods kostet das Moto Z Play 449 Euro, das etwas besser ausgestattete Flaggschiff Moto Z schlägt mit 699,99 Euro zu Buche. Die Preise für die Moto Mods starten bei 89 Euro für das Power-Pack, das den Akku erweitert, bis hin zu 349 Euro für den Insta-Share-Projektor. Bisher nicht erhältlich sind die Style Shells, die Textil, Leder oder Holz auf die Rückseite des Moto Z oder Moto Z Play bringen.

Alle Details zum Moto Z und Moto Z Force

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