Starbucks bietet Qi-Ladestationen in seinen Filialen an

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Kabellosen Laden mit dem Qi-Standard bei Starbucks
Bildquelle: FluxPort
Kabelloses Laden – wer es einmal hatte, möchte es nicht mehr missen. Nun geht es wieder einen großen Schritt nach vorn für die Technologie, denn der deutsche Ableger der Kaffeehauskette Starbucks stattet seine Filialen im Bundesgebiet mit Qi-Ladestationen aus. So können Starbucks-Kunden, die sich zum Beispiel einen Grande Iced Soja White Mocha gönnen, auch ihrem Smartphone-Akku eine Erfrischung verschaffen.

Starbucks möchte mit der Offensive den Aufenthalt in den eigenen Filialen für das dort verkehrende Klientel angenehmer gestalten und serviert zu hochpreisigem Kaffee und Snacks künftig auch Smartphone-Strom. „Unsere Partner in den Coffee Houses werden von unseren Gästen oft nach einer Möglichkeit gefragt, um Smartphones aufzuladen“, erläutert Starbucks-Manager Hanko Geissler. Der Startschuss fiel in drei Filialen in München, wo auch die Deutschlandzentrale des Unternehmens ihren Sitz hat. So verfügen die Filialen in der Sendlingerstraße 27, in der Arnulfstraße 32 sowie im pep Einkaufszentrum in Neuperlach bereits über kabellose Ladevorrichtungen in den Tischen.

Als Technologiepartner für Starbucks fungiert das Berliner Startup FluxPort. Das Unternehmen setzt hierbei auf den Qi-Standard, der von Unternehmen wie LG, Microsoft und Samsung unterstützt und vom Wireless Power Consortium festgelegt wird.

Vor allem die Galaxy S6– und S7-Modelle von Samsung unterstützen das kabellose Aufladen über den Qi-Standard, aber auch Geräte von LG, HTC, Microsoft oder HP finden sich in der Liste der Geräte mit Qi-Unterstützung. Für alle anderen Geräte bieten die Firma FluxPort, aber auch zahlreiche andere Anbieter, Nachrüstlösungen an. In den Coffee Houses von Starbucks werden überdies entsprechende Adapter zum Verleih angeboten.

FluxPort möchte ein deutschlandweites Wireless-Charging-Netzwerk etablieren und Smartphone-Nutzern so die Suche nach Ladekabeln und Steckdosen abnehmen. Neben einigen Locations in der Bundeshauptstadt ist hier allerdings noch nicht viel passiert. Die rund 150 Starbucks-Filialen in Deutschland sind also ein guter Grundstock.

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