VR-Angriff mit neuem App-Store gestartet

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HTC Viveport
Bildquelle: HTC
Bei HTC lasten zur Zeit alle Hoffnungen auf dem Smartphone-Spitzenmodell HTC 10 und auf der Virtual-Reality-Brille Vive. Sie ist das Ass im Ärmel des HTC-Produktportfolios und wird dementsprechend von den Taiwanern in das Rampenlicht gestellt. Nun macht HTC einen großen Schritt hin zu einem kompletteren VR-Anbieter. Der neue App-Store Viveport soll Inhalte bündeln und zur Anlaufstelle für VR-Anwender werden.

HTC hat am gestrigen Freitag auf der VRLA in Los Angeles neu Details zu seinem neuen App-Store Viveport vorgestellt. In ihm sollen VR-Anwender Apps, aber auch Inhalte für ihrem Virtual-Reality-Headsets finden. Doch bevor sich die Nutzer in die virtuellen Welten stürzen können ist Geduld gefragt: Die Tore des neuen App-Stores öffnen sich für den Nutzer erst im Herbst. Entwickler können sich dagegen schon „in Kürze“ in die Beta einbringen und ihre Arbeit aufnehmen. Wann genau die Plattform startet, wurde jedoch nicht verraten.

Für die Kunden soll Viveport eine Plattform für VR-Inhalte und -Anwendungen aller Couleur bieten: Unter anderem soll der App-Store Anwendungen und Inhalte in den Bereichen Bildung, Design, Kunst, Gesellschaft, Video, Musik, Sport, Gesundheit, Mode, Reise, Nachrichten, Shopping und kreative Tools bieten. Alles natürlich in der virtuellen Realität: „Wir möchten die menschliche Fantasie von den Grenzen der Realität befreien. Viveport wird eine wichtige Rolle dabei spielen, möglichst allen einen Zugang zur vielfältigsten Auswahl immersiver Erlebniswelten zu ermöglichen“, sagt Cher Wang, CEO von HTC und gibt sich damit optimistisch.

Doch nicht nur für Nutzer soll Viveport ein großes Potential bieten, auch Entwickler sollen sich austoben können. Dabei werden auch den wirtschaftlichen Belangen Vorschub geleistet. So sollen über die Plattform „bezahlte Downloads, In-App-Käufe, Abonnements und andere Einnahmemöglichkeiten angeboten“ werden. Laut HTC haben sich schon tausende Entwickler registriert. Der App-Store wird über die Vive selbst zugänglich, jedoch auch von anderen Geräten aus erreichbar sein. So wird es neben dem Browser-Zugang auch eine mobile und eine PC-App geben.

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