Mit diesen 7 Handys lässt sich Pokémon am besten zocken

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Pokémon go
Bildquelle: Julia Froolyks/inside-handy.de
Der Spielspaß in Pokémon GO wird bei vielen Pokémon-Jägern durch schwache Hardware getrübt: Der Akku verliert bei manchen Geräten seine Energie in rasanter Geschwindigkeit. Mit einer eingeschränkten Monsterjagd müssen Smartphone-Besitzer ohne sogenanntes Gyroskop auskommen. inside-handy.de hat aktuelle Smartphones mit Android und Gyro-Sensor unter die Lupe genommen und sieben Modelle gefunden, mit denen die Pokémon-Jagd zum Vergnügen wird.

Ein Gyroskop misst die Position des Smartphones und ist beispielsweise für das automatische Kippen des Bildschirminhaltes vom Quer- ins Hochformat und umgekehrt, zuständig. Es hilft also dabei, die exakte Lage des Geräts zu erfassen. Das Spiel Pokémon GO von Hersteller Niantic lässt sich im AR-Modus, also mit in die Realität eingeblendeten Pokémon, nur auf Smartphones zocken, die diesen Sensor verbaut haben.

Eine weitere Voraussetzung für ungetrübten Spielspaß ist ein Akku, der auch nach mehreren Stunden Pokémon-Jagd nicht schlapp macht. Die Redaktion hat daher Smartphones ausgesucht, die einen besonders großen Akku haben. Alternativ lässt sich die Spielzeit auch über einen externen Akku verlängern. Eine Auswahl dieser Powerpacks präsentiert inside-handy.de in der Übersicht „Externe Zusatzakkus im Test“.

Die sieben hier vorgestellten Smartphones besitzen allesamt ein Gyroskop und erfüllen des Weiteren alle Anforderungen, um problemlos für mehrere Stunden auf Pokémon-Jagd zu gehen. Genannt sind ausschließlich Modelle der Jahre 2015 und 2016, damit auch die sonstige Hardware den aktuellen Anforderungen entspricht.

Huawei P8 Max

Das Huawei P8 Max bietet nicht nur aufgrund seines großen 6,8-Zoll-Displays mit einer Auflösung von 1.080 x 1.920 Pixeln tolles Spielvergnügen. Der Akku fasst 4.360 mAh Strom und hält bei der Monsterjagd somit sehr lange durch. Das Flaggschiff wurde im April 2015 vorgestellt und hält sich auf dem Markt immer noch wacker. Im Hands-On-Test von inside-handy.de konnte das Huawei P8 Max besonders durch seine schlanke Linie und einem Bildschirmanteil von 83 Prozent überzeugen. Das große Display und der ausdauernde Akku sind beste Voraussetzungen für erfolgreiche Fangversuche in Pokémon GO. Erhältlich ist es zu Online-Preisen von rund 500 Euro.

Huawei P8 Max
Bildquelle: inside-handy.de

Oppo R9 Plus

Etwas weniger Energie speichert der Akku des Oppo R9 Plus. Mit einer Ladung von bis zu 4120 mAh muss sich das chinesische Smartphone jedoch nicht verstecken. Im März dieses Jahres stellte Oppo das Smartphone vor, das Apples iPhone beinahe zum Verwechseln ähnlich sieht. Das Smartphone eignet sich durch Akku und Gyroskop besonders gut für die Pokémon-Jagd. Das Smartphone muss aus China importiert werden, da es den Weg nach Deutschland bislang noch nicht gefunden hat. Die Daten des Oppo R9 Plus im Überblick:

  • Display: 6 Zoll FHD
  • Prozessor: Qualcomm Snapdragon 652
  • Arbeitsspeicher: 4 GB
  • Hauptspeicher: 64 GB
  • Kameras: 16 / 16 Megapixel
  • Akku: 4.120 mAh
  • Maße: 162,1 x 80,78 x 7,4 mm
  • Gewicht: 185 Gramm

Oppo R7 Plus

Ebenfalls vom chinesischen Smartphone-Hersteller Oppo eignet sich für die Jagd nach Pikachu, Blitza und Co. das etwas ältere High-End-Modell Oppo R7 Plus. Nicht zuletzt wegen seiner 4 GB Arbeitsspeicher lassen sich Spiele und Apps flott auf dem Oppo R7 Plus wiedergeben. Das beinahe randlose Display liefert auch optisch viel Spielspaß beim Sammeln. Der Akku versorgt das Oppo R7 Plus mit 4.100 mAh Strom pro Ladung. Das Display verfügt über 6 Zoll und löst die heiß begehrten Pokémon in Full-HD auf. Auch beim R7 Plus ist ein China-Import notwendig.

Oppo R7 Plus
Bildquelle: Oppo

ZUK Z1

Ebenfalls über ein Gyroskop und eine Akku-Kapazität von 4.100 mAh verfügt das ZUK Z1. Im Herbst 2015 begeisterte der „iPhone-Killer“ mit einem Snapdragon-801-Chipsatz aus dem Hause Qualcomm, der vier Prozessorkerne mit jeweils 2,5 GHz beherbergt. Ideale Voraussetzungen für einen flüssigen Ablauf bei Arena-Kämpfen in Pokémon GO. Das Smartphone, das aus dem Hause Lenovo kommt, soll selbst bei hellem Licht für ideale Sichtverhältnisse sorgen. Das geschieht dank der integrierten BrightView-Funktion des Z1. Somit können einem Pokémon-Trainer weder Sonnenschein noch grelle Pikachu-Blitze etwas anhaben. Für rund 200 Euro ist das Z1 bei verschiedenen Online-Händlern verfügbar.

ZUK Z1 von vorne
Bildquelle: ZUK

Xiaomi Redmi 3

Der chinesische Smartphone-Hersteller Xiaomi hat im Februar dieses Jahres sein Redmi 3 auf den Markt gebracht und damit ein sehr günstiges Smartphone mit stabiler Leistung angeboten. Pokémon GO-Spieler können mit dem Redmi 3 auf jeden Fall auf ihre Kosten kommen: Der Akku besitzt eine Kapazität von 4.100 mAh und hat bei der Hardware wenig leistungshungrige Komponenten zu versorgen. Damit steht einem wirklich sehr guten Akkuwert nichts im Wege – das Xiaomi Redmi 3 lohnt sich bei Viel-Spielern absolut. Auch für diesen China-Kracher ist ein Import aus dem Reich der Mitte notwendig.

Xiaomi Redmi 3
Bildquelle: Xiaomi

Meizu M3 Note

Das Meizu M3 Note wurde im Mai dieses Jahres vorgestellt und eignet sich zum Zocken ebenfalls wegen seines Akkus und dem verbauten Gyroskop. Der Akku nimmt Strom bis zu 4.100 mAh auf und sorgt so für eine mehrstündige Energieversorgung beim Fangen von Pokémon. Das Display bietet eine Full-HD-Auflösung und ist mit 2.5D Curved Glass überzogen. Unter der Haube arbeitet der Helio P10 aus dem Hause MediaTek mit acht Cortex-A53-Kernen, die mit bis zu 1,8 GHz takten. Das Meizu M3 Note lässt sich dank Dual-SIM-Funktion mit zwei Rufnummern zeitgleich nutzen. Auch für Meizu gilt das Import-Gebot, denn die großen europäischen Elektronik-Shops haben es nicht im Angebot.

Meizu M3 Note
Bildquelle: Meizu

Lenovo PHAB2 Pro

Wenn sich ein Smartphone ideal zum Spielen von Pokémon GO eignen soll, dann ist es wohl das PHAB2 Pro von Lenovo. Das im Juni dieses Jahres vorgestellte Smartphone ist nämlich mit Googles Project Tango ausgestattet, das tolle Erlebnisse im Bereich Augmented Reality verspricht. So lassen sich Räume mit virtuellen Möbeln gestalten oder digitale Haustiere großziehen. Natürlich ist Project Tango keine Voraussetzung für Pokémon GO; wer jedoch größeres Interesse an Augmented Reality hat und andere Spiele und Funktionen testen will, wird mit dem Lenovo PHAB2 Pro dabei doppelt glücklich. Einziger Haken: Das PHAB2 Pro kommt erst im September in Deutschland auf den Markt.

Lenovo Phab 2 Pro
Bildquelle: Lenovo

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