Mit diesen Gadgets gibt’s bei Pokémon GO und Co. längeren Spielspaß

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Akku Symbolbild
Bildquelle: inside-handy.de
Der größte Feind der Smartphones steckt im Inneren: Die Achillesferse der täglichen technischen Begleiter ist der Akku. Besonders schnell an die Grenzen stoßen die Energieladungen der Geräte gerade in diesem Sommer. Der Grund: Mit Pokémon GO hat eine ebenso beliebte wie akkufressende App Einzug auf zahlreiche Smartphones gehalten. Ein Auffangbecken erfreut sich da großer Beliebtheit: Powerbank genannte Zusatzakkus.

Die Stiftung Warentest hat in ihrem aktuellen Test dazu 20 dieser Gadgets unter die Lupe genommen und auf Herz und Nieren geprüft. Aufgeteilt wurden die 20 Zusatzakkus in drei Kategorien, je nach ihrer Nennladung. So gab es sieben Geräte mit 2.200 bis 3.000 mAh, sechs mit 5.200 bis 6.000 mAh und nochmal 5 mit 10.000 bis 13.000 mAh. Dazu wurden noch zwei Powerbanks mit Solarzellen in den Test mit aufgenommen und als Zusatz noch ein Ladegerät, das am Fahrrad via Muskelkraft aufgeladen werden kann .

Der Testsieger

Am besten im Test („Sehr gut“; Note 1,8) erwies sich der Zusatzakku Slim Powerbank S10000 von Intenso (10.000 mAh). Dieser kostet rund 20 Euro und war damit in der Klasse der höchsten Nennladungen der günstigste und mit 200 Gramm auch der leichteste. Eine lange und unbeschwerte Monsterjagd sollte mit dieser Powerbank ohne Weiteres möglich sein. Selbst ein Campingurlaub ohne stationäre Stromquelle lässt sich mit der Powerbank gegebenenfalls über mehrere Tage überstehen. Dafür passt der Intenso-Akku aber auch nicht mal eben in die Hosentasche. Derzeitiger Nachteil: Der Akku ist bei einigen Online-Shops ausverkauft und hat lange Lieferzeiten.

Wenn man mit etwas geringerer Kapazität zufrieden ist, lohnt sich auch ein Blick auf die besten Akkus mit kleinerer Nennladung: Der Realpower PB-2600 (2.600 mAh) kommt zwar „nur“ auf das Testurteil „Gut“ (2,5), ist allerdings deutlich kleiner als jene mit großer Nennladung und dadurch um einiges handlicher. Mit der Ladung, die in der Regel nicht eins zu eins abgerufen werden kann, sollte ein Smartphone zumindest einmal wieder voll aufgeladen werden können. Danach muss der Zusatzakku selbst allerdings erst einmal an den Strom. Für Spieler oder Festival-Besucher kommt es auf die Intensität der Smartphone-Nutzung und die Länge der Strom-Abstinenz an. Kostenpunkt hier: knapp 12 Euro.

In der mittleren Klasse konnte der Zusatzakku Power Bank 5200 von Ednet (5.200 mAh) die Jury am meisten überzeugen. Mit dem Testurteil „Gut“ (2,1) und der Detailnote „sehr gut“ in Sachen Handhabung, könnte die Energiepackung das Optimum darstellen, dieser Akku kostet etwas mehr als 20 Euro – geht man von der Kapazität aus, bekommt man für dasselbe Geld also auch einen Akku mit der doppelten Ladung.

Solarbetriebene Zusatzakkus

Wenn man beim Beispiel Pokémon GO bleibt, ist im Kontext des Tests natürlich auch ein Blick auf die solarbetriebenen Zusatzakkus interessant, spielt man das Spiel vom Prinzip her ja draußen und im Sommer nicht selten bei sonnigem Wetter.

Sowohl der Iconbit FTB-Travel+ als auch der Voltcraft Solarlader SL-3 landetem im Mittelfeld und beide kassierten die Note 3. Für Abwertungen im Vergleich zu den anderen im Test befindlichen Zusatzakkus sorgte hier jeweils das Ladeverhalten. Auch bei voller und andauernder Sonneneinstrahlung konnten die Solarzellen 600 beziehungsweise 400 mAh entnehmbarer Ladung generieren. Unter realisitischen Bedingungen, so heißt es im Testbericht, lassen sich die beiden Geräte kaum dazu nutzen, um Smartphones mit Solarstrom zu versorgen.

Will man effiziente Energie-Nachlader haben, sollte man den Testern zufolge übrigens auf dicke Akkus setzen. Diese würden technisch am wenigsten Leistung auf der Strecke lassen, außerdem bieten sie mehr Ladung pro Gewichteinheit als kleine Exemplare. Hier wird die Entscheidung dann wieder zur Kostenfrage: Für die Zusatzakkus im Test kann man zwischen etwas mehr als 10 und 60 Euro auf den Tisch legen.

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