Vivendi schließt Video-Streaming-Dienst in Deutschland

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Au revoir Watchever: Die Video-on-Demand-Plattform aus Frankreich verabschiedet sich vom deutschen Markt. Das Angebot vom Medienkonzern Vivendi wird Ende des Jahres den Betrieb einstellen. Watchever konnte sich hierzulande kaum gegen die Konkurrenz von Amazon und Netflix durchsetzten. Eine Rückkehr – vielleicht unter anderem Namen – wird jedoch nicht ausgeschlossen.

Deutschland ist ab dem 31. Dezember 2016 um einen Video-on-Demand-Anbieter ärmer. Medienkonzern und Besitzer Vivendi zieht zum Ende des Jahres den Stecker. Diese Information meldet die französische Zeitung „Les Echos“ in ihrer Freitagsausgabe. Insgesamt 17 Mitarbeiter im Berliner Büro sind von der Schließung betroffen. Watchever verlässt somit nach einem dreijährigen Gastspiel die deutsche Streaming-Bühne. Laut einer Studie kam der Dienst zuletzt auf einen minimalen Marktanteil von 6 Prozent und war ein herbes Verlustgeschäft. Ein Verkauf der Plattform kam nicht zustande.

Anfang April sah es noch so aus, als ob Watchever eine Überlebenschance hätte. Damals verkündete Vivendi eine Allianz mit dem italienischen Mediaset-Konzern, um ein gemeinsames Portal für TV-Inhalte aufzubauen. Das Angebot sollte sich klar gegen den amerikanischen Konkurrenten Netflix richten. Bei diesem Vorhaben setzt der Medienkonzern aber offensichtlich nicht auf die Dienste von Watchever. Eine Rückkehr des Portals ist laut Bericht der Zeitung übrigens nicht auszuschließen. Jedoch wird dies vermutlich nicht unter demselben Namen geschehen. Vivendi möchte seine Konzentration derweil auf Südeuropa und besonders auf Italien lenken, wo dem Konzern unter anderem ein TV-Sender gehört.

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Ein Paar liegt auf dem Bett und schaut eine Serie auf dem Fernseher

Netflix testet neue Zufall-Option und mehr

Beim Streaming-Dienst Netflix wird es in Zukunft einige kleine, aber interessante Änderungen geben. So hat das Unternehmen bekannt gegeben, man werde neue Funktionen wie eine Top-10-Liste probeweise einführen und offener mit seinen Daten umgehen. Auch ein „Shuffle“-Feature ist nun aufgetaucht.
David Gillengerten
David liebt Technik - insbesondere Games jeglicher Art. Seit 2017 ist er als Redakteur bei inside handy an Bord, davor auch schon als Freier Mitarbeiter. Sein Weg in den Handy-Markt hat ihn über sein liebstes Hobby, die Games-Branche, geführt. Entsprechend beschäftigt er sich auch bei inside handy viel mit Spielen, aber produziert auch die Videos für inside handy, in denen er gerne mal in andere Rollen schlüpft. Seine Lieblingsrolle: Business-Dave. David ist gebürtiger Rheinländer, der im Herzen aber gerne ein Brite gewesen wäre.

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