Standort manipulieren: Mit diesem Trick fängt man Pokémon zu Hause

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Pokémon Go
Bildquelle: Julia Froolyks/inside-handy.de
Pokémon GO – die einen können es nicht mehr hören, die anderen bekommen gar nicht genug von den kleinen Monstern. Kein Wunder, dass momentan im Netz nach Alternativen für das Herumlaufen im Freien gesucht wird. Nicht alle Nutzer haben in der Nähe Arenen oder wertvolle PokéStops und wollen dennoch fleißig mitsammeln. Die Redaktion von inside-handy.de hat einen Trick ausprobiert, wie man spielen kann, ohne das Haus dabei verlassen zu müssen – leider mit unangenehmen Konsequenzen.

Das Augmented-Reality-Spiel Pokémon GO basiert auf einem ganz klaren Spielprinzip: Zum Zocken muss man vor die Türe. Klar, dass viele Menschen viel lieber zu Hause auf der Couch auf Monsterjagd gehen würden und Pokémon GO austricksen wollen. So hat es nicht lange gedauert, bis nach dem Release der App die ersten Methoden zum Fälschen der GPS-Daten aufgetaucht sind. Andoid-Nutzer haben es da sogar einfacher als iPhone-Besitzer, denn die Fake-GPS-Apps stehen ihnen ohne viel Aufwand im Play Store zur Verfügung.

Viren statt GPS-Standorte

Sogenannte Spoofing-Apps kursieren seit einigen Tagen im App Store – die Gefahr ist groß, dass das Smartphone jedoch mit einem Trojaner anstatt einer Spoofing-App bespielt wird. Die Nachfrage an GPS-Fakes ist groß geworden – Betrüger locken deshalb mit falschen GPS-Apps, um an die Daten der Android-Telefone zu kommen oder automatische Klicks für Werbeanzeigen zu generieren. Generell ist das Manipulieren der GPS-Daten in Pokémon GO stark verrufen. Ehrliche Spieler ärgern sich über den unfairen Wettbewerb, da man mithilfe der GPS-Fakes mit einem Klick die ganze Welt bereisen kann – zum Beispiel nach New York, wo angeblich die höchste Pokémon-Dichte herrschen soll und seltene Fänge wahrscheinlicher sind. Der Spielspaß der App geht beim Betrügen gänzlich verloren, der Charme des Spielprinzips löst sich in Luft auf. Davon abgesehen sollten sich Android-Nutzer nicht leichtsinnig GPS-Spoofing-Apps auf ihr Smartphone ziehen.

Pokémon Go: alle 151 Pokémon

iPhone-Besitzer kommen nicht leicht an Spoofing-Apps

Besitzer eines iPhones sind in puncto Viren-Gefahr besser aufgestellt: über den App Store gibt es nur verifizierte Apps, die sehr sicher vor Viren und Malware sind. An eine GPS-Manipulation für Pokémon GO kommt man als iOS-Fan deshalb nicht so leicht. Die Redaktion von inside-handy.de konnte dennoch durch ein wenig Recherche und ein bisschen Programmier-Verständnis eine erschreckend einfache Methode auf dem iPhone testen, die das Sammeln und Kämpfen in Pokémon GO vom Schreibtisch aus erlaubt. Wie die sogenannte Spoofing-Applikation funktioniert und welche unangenehmen Konsequenzen für den Account unserer Redakteurin nach sechs Stunden GPS-Manipulation in Pokémon GO eingetretten sind, erfahrt ihr im Video.

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