Schließfächer als Konkurrenz zur Packstation

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Das Amazon mit vielen Geschäftsfeldern in Konkurrenz tritt, ist ein offenes Geheimnis. Nun macht der Online-Händler auch DHL und anderen Paketdiensten eine Kampfansage, denn Amazon will in Zukunft in die Städte vorrücken und Schließfachsysteme namens "Amazon Locker" installieren.

Die großen gelben Packstationen, die man in vielen Ecken in unterschiedlichsten Städten findet, sind längst nicht mehr unbekannt und können durch die helle Farbe kaum übersehen werden. In Deutschland gehören sie zur Deutschen Post und dem zugehörigen Paketdienst DHL. Amazon hat dieses System nun allerdings auch für sich entdeckt.

Amazon Locker

Getreu dem Motto „Das Paket muss den Kunden finden“ preist Bernd Schwenger das neue System Amazon Locker an, in dem Pakete künftig gelagert werden und auf Kunden warten sollen, sofern der Paketbote niemandem zu Hause angetroffen hat. Die Fächer sind durch eine Zahlenkombination verschlossen, die der Kunde zur Öffnung bei der Abholung des Pakets eingeben muss.

Bereits jetzt wird das Schließfachsystem verborgen in den Hallen von Amazons Mitarbeitern getestet. Laut Bernd Schwenger wird in baldiger Zukunft darüber entschieden, ob die Amazon Locker auch in deutschen Städten aufgestellt werden. Man befinde sich bereits in engen Absprachen mit Lieferpartnern, so heißt es.

Kampfansage für DHL

Diese Zukunfstpläne stellen einen direkten Angriff auf die Deutsche Post und den hauseigenen Lieferdienst DHL dar – nicht zuletzt deswegen, weil DHL einen großen Teil der Amazon-Pakete ausliefert. Hinzu kommt, dass DHL über 2.750 eigene Packstationen unterhält, in denen Postbote Pakete ablegen können. Fremde Anbieter können die Station hingegen nicht nutzen. Kritikern zufolge ist das Schließfachsystem der Deutschen Post verbesserungswürdig, beispielsweise in der Hinsicht, dass Postboten künftig über volle Fächer informiert werden.

Schon seit geraumer Zeit befürchten hiesige Paketdienste wie DHL oder Hermes größere Verluste, seitdem Amazon Pakete teils selber zustellen lässt. In München und auch Berlin liefert der Online-Händler die Ware bereits selber aus; auch in Hamburg soll ein Verteilerzentrum errichtet werden. Amazon Locker wäre demnach der nächste Schritt in Richtung eines hauseigenen Paketdienstes von Amazon.

Quellen:

  • WirtschaftsWoche Printmagazin 7/2016

Bildquellen:

  • Amazon: Amazon
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Simone liebt Technik und kann sich heute immer noch für ein Smartphone mit mechanischer QWERTZ-Tastatur begeistern. Wenn sie nicht gerade mit David vor der Kamera steht, im Schnittraum sitzt oder Handys miteinander vergleicht, studiert die gebürtige Aachenerin in Bonn Komparatistik - und vergleicht Bücher. Neben ihrer Leidenschaft für Literatur ist Simone ein Bonvivant. Reicht man ihr leckeren Wein und ein paar Tapas, kann man ihr hin und wieder ein paar Sätze auf Spanisch entlocken. Sollte Simone jemand oder etwas auf die Palme bringen - was in etwa einmal pro Dekade passiert - bleibt sie nur kurz oben sitzen. Und lächelt dabei auch schon wieder.

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