Drohnen umfliegen Flugverbotszonen per Opt-out

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DJI Phantom 4 im Sportmodus
Bildquelle: DJI
Flug-Drohnen, auch unter dem Begriff Quadcopter oder Quadrocopter bekannt, finden bei immer mehr Technikbegeisterten großen Zuspruch. Einmal mit Handy oder Tablet gekoppelt lässt sich direkt auf dem Display verfolgen, in welchem Gebiet sich das Fluggerät auch außerhalb der eigenen Sichtweite gerade befindet. Dabei soll der Einflug in festgelegte Verbotszonen eigentlich unmöglich sein – eigentlich.

Denn laut eines Berichts der englischen BBC soll es Entwicklern zukünftig zumindest in der Steuerungs-App von Marktführer DJI möglich sein, die anhand von GPS-Daten kontrollieren Flugverbotszonen zu umgehen. Optional bestehe dann die Möglichkeit, in von DJI festgelegte No-Fly-Areas, die zum Beispiel in der Nähe von Flughäfen oder Orten mit großen Menschenansammlungen zu finden sind, trotzdem einzudringen. Allerdings nicht grundsätzlich und nicht unangemeldet.

Denn ganz ohne die Angabe persönlicher Daten soll das Fliegen in den Flugverbotszonen auch in Zukunft nicht erlaubt werden. Wer die Zonen tatsächlich befliegen möchte, muss gegenüber DJI seinen Namen und seine E-Mail-Adresse sowie Hand- und Kreditkartennummer angeben, berichtet die BBC weiter. Ein DJI-Sprecher erklärte, dass zwar keine direkte Verifizierung stattfinde, die Identifizierung von Piloten, die in Flugverbotszonen unterwegs seien, auf diese Weise aber einfacher möglich sei.

Die Opt-Out-Funktion sei ohnehin in erster Linie nur für professionelle Szenarien gedacht. Etwa für den Fall, dass innerhalb einer Flugverbotszone spezifische Wartungsarbeiten notwendig seinen, bei denen eine Flugdrohne eingesetzt werde. Über Gefängnissen, Atomkraftwerken und dem innersten Bereich von Flughäfen sei ein Ausschalten der Flugverbotszonen auch in Zukunft nicht möglich, heißt es von DJI weiter.

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