Soviel wird der Empfang von DVB-T2 HD kosten

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DVB-T2 HD kostet ab Mitte 2017 Euro Geld
Bildquelle: Media Broadcast / TechniSat
Das digitale Antennenfernsehen in HD-Qualität, DVB-T2 HD, wird am 29. März 2017 in den Regelbetrieb starten. Das auch unter dem Namen freenet TV bekannte Angebot ist allerdings nur bis Ende Juni 2017 kostenlos. Die HD-Inhalte von Privatsendern gibt es in einem Jahr ähnlich wie beim satellitenbasierten Angebot HD+ nur noch gegen Bezahlung. Das gab die freenet-Tochter Media Broadcast bekannt, die auch als Betreiber des DVB-T2-HD-Netzes agiert.

Noch bis zum 29. März kommenden Jahres wird es im Rahmen einer Einführungsphase möglich sein, sechs Full-HD-Sender kostenfrei über DVB-T2 HD zu nutzen: RTL HD, ProSieben HD, Sat.1 HD, Vox HD, Das Erste HD und ZDF HD. Daran anschließend startet eine Übergangsphase, die Ende Juni 2017 enden wird. Drei Monate lang soll es dann möglich sein, bis zu 20 Privatsender und etwa 20 Programme der öffentlich-rechtlichen Sender über DVB-T2 HD zu nutzen. Parallel dazu endet am 29. März kommenden Jahres die Verbreitung privater TV-Programme über DVB-T.

Ende Juni wird dann das kostenpflichtige Angebot von freene tTV starten. Nur wer bereit ist, 69 Euro im Jahr (5,75 Euro pro Monat) zu zahlen, wird dann noch in der Lage sein, mit der entsprechenden Hardware alle über DVB-T2 HD verbreiteten Sender zu empfangen. Kostenlos nutzbar wird nur noch der Empfang der öffentlich-rechtlichen Programme von ARD und ZDF sein. Nach Abschluss des Netzausbaus werden mehr als 63 Millionen Einwohner in der Lage sein, TV-Programme über DVB-T2 HD zu empfangen.

Ab dem 29. März 2017 wird das HD-Angebot über freenet TV um zahlreiche HD-Seder wie kabel eins, n-tv, ProSieben Maxx, RTL II, RTL Nitro, Sat.1 Gold, sixx und Super RTL erweitert.

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Hayo liebt Technik seit vielen Jahren. Bereits 2002, in der Pre-Smartphone-Ära, startete er seinen Werdegang im Technik-Journalismus. Heute ist Hayo Chefredakteur bei inside handy. Getreu dem Sprichwort "der frühe Vogel fängt den Wurm" kann er bereits um 6 Uhr dabei erwischt werden, wie er mit einer Tippfrequenz von gefühlt 3 GHz einen Artikel zum kommenden 5G-Netz produziert – als Aufwärmübung im ICE-Pendelverkehr zwischen seiner Heimat Münster und dem Sitz von inside handy in Brühl bei Köln. Und seitdem es einfache Vorlagen für gute HTML-Tabellen gibt, kann den glühenden Fan von Preußen Münster nichts mehr aufhalten.

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