BlackBerry Quartalszahlen Abschreibungen sorgen für hohen Verlust beim Smartphone-Urgestein

vom 23.06.2016, 15:01
John Chen präsentiert das BlackBerry Passport

Smartphone-Pionier BlackBerry hat das erste Quartal des laufenden Geschäftsjahres 2016/2017 mit einem deutlich gestiegenen Verlust abgeschlossen. Grund dafür seien Abschreibungen, teilte das Unternehmen am Donnerstag am Sitz in Waterloo mit. Auch der Umsatz ist rückläufig.

Unter dem Strich stand zwischen März und Mai ein Verlust in Höhe von 670 Millionen US-Dollar – umgerechnet knapp 590 Millionen Euro. Das erste Quartal 2015/2016 war noch mit einem schmalen Gewinn in Höhe von 73 Millionen Euro abgeschlossen worden. Der Umsatz ging im Jahresvergleich von 658 auf 400 Millionen Dollar zurück. Davon entfielen unter anderem 195 Millionen Dollar auf Nordamerika sowie 155 Millionen Dollar auf Europa, den Mittleren Osten und Afrika.

Angaben dazu, wie viele Smartphones von BlackBerry im abgeschlossenen Quartal verkauft werden konnten, machte das Unternehmen nicht. Allerdings spielt das Hardware-Geschäft ohnehin eine immer unbedeutendere Rolle. Firmenchef John Chen hat sich dazu entschieden, BlackBerry mehr und mehr auf Software-Dienstleistungen auszurichten. Neue Smartphone-Modelle soll es in diesem Jahr nur zwei geben.

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Quelle: BlackBerry | Autor: Hayo Lücke
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Themen dieser News: Blackberry, Mobilfunk-News, Unternehmen und Märkte

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