WLAN-Hotspots in neun ICEs vorübergehend nicht nutzbar

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5-Punkte-Strategie Schiene Digital unterzeichnet.
Bildquelle: BMVI
Bei der Deutschen Bahn tut sich viel in diesen Monaten. Auch wegen der starken Konkurrenz durch Fernbus-Unternehmen will der Konzern seinen auf der Schiene reisenden Passagieren mehr Service bieten. Dazu zählt nicht nur eine Kooperation mit dem Video-on-Demand-Portal Maxdome, sondern auch noch in diesem Jahr in allen ICE-Zügen kostenloses WLAN zur Verfügung zu stellen – auch in der 2. Klasse. Dafür müssen nun aber einige Hotspots offline gehen.

Spätestens zum Jahresende – möglicherweise parallel zum nächsten Fahrplanwechsel im Dezember – sollen ICE-Reisende die Möglichkeit haben, mit ihrem Smartphone, Tablet PC oder Notebook kostenlos während der Fahrt im Internet zu surfen. Eine entsprechende Vereinbarung zwischen Bund, Bahn und Bahnindustrie wurde am Mittwoch in Berlin unterzeichnet. Für Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) war das Grund genug, von einer „digitalen Mobilitätsrevolution“ auf der Schiene zu sprechen. Auch das automatisierte Bahnfahren soll weiter erforscht werden.

Dobrindt sagte anlässlich der Vertragsunterzeichnung: „Die Bahn kann so das Verkehrsmittel des digitalen Zeitalters werden – neben Arbeitsplatz und Wohnung ein zusätzlicher Ort zum Arbeiten und zur Kommunikation.“ Abzuwarten bleibt derweil, ob auch die Mobilfunknetze dem Ansturm der Bahn-Kunden gewachsen sind. Die Netzbetreiber haben zugesichert, die Netzinfrastruktur entlang der ICE-Trassen entsprechend auszubauen. Den Plan, Gratis-WLAN im ICE bis Ende 2016 gibt es im Bundesverkehrsministerium schon länger. Nur hatte die Bahn bisher daran gezweifelt, diesen Termin auch einhalten zu können. Das ist nun offenbar anders.

Bahn-Chef Rüdiger Grube gab zu Protokoll, „das Reisen einfacher, bequemer, flexibler und persönlicher“ machen zu wollen. Der Bund wird bis 2020 jährlich mehr als 5 Milliarden Euro bereitstellen, damit die Modernisierung und Digitalisierung der Schiene vorangetrieben werden kann.

Update 5. Juli – WLAN wird in einigen ICE-Zügen abgeschaltet

Um die neue WLAN-Technik für ICE-Züge testen zu können, gehen die Hotspots in einigen ICEs offline. Insgesamt neun ICE-Musterzüge seien derzeit auf der Schiene in ganz Deutschland unterwegs, um die neuen WLAN-Systemtechnik auf die Probe zu stellen. Von Seiten der Deutschen Bahn heißt es dazu bei Facebook: „Wenn Sie in einem Musterzug sitzen, haben Sie während der Testphase leider keinen Internetzugriff vie WLAN sowie auf das ICE Portal. Ab August können Sie an unserer Testphase teilnehmen.“

Anders ausgedrückt: Alle Reisenden müssen in den entsprechenden ICE-Zügen während der ersten Phase des aktuellen Testlaufs komplett auf WLAN-Verbindungen verzichten und mit mobilen Datenverbindungen auskommen. Die entsprechenden züge seien in den kommenden Wochen deutschlandweit mit verschiedenen Zugnummern unterwegs, heißt es von Seiten der Deutschen Bahn weiter.

Quellen:

  • BMVI

Bildquellen:

  • 5-Punkte-Strategie Schiene Digital unterzeichnet.: BMVI
Gudrun Scharler, Geschäftsfüherin Service bei Unitymedia

Twitter, Facebook, Technikertermin: Das tut sich beim Unitymedia-Kundenservice

Im Wettbewerb der Internet-Anbieter spielt der Kundenservice eine immer größere Rolle. Unitymedia hat für den digitalen Kundenservice ein eigenes Team etabliert. Thorsten Neuhetzki von inside handy sprach mit Gudrun Scharler von Unitymedia über Kundenservice in ihrem Unternehmen. Scharler verantwortet als eine der Geschäftsführerinnen von Unitymedia das operative Geschäft und damit auch die Bereiche Service, Technik und IT des Kabelnetzbetreibers.
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Hayo liebt Technik seit vielen Jahren. Bereits 2002, in der Pre-Smartphone-Ära, startete er seinen Werdegang im Technik-Journalismus. Heute ist Hayo Chefredakteur bei inside handy. Getreu dem Sprichwort "der frühe Vogel fängt den Wurm" kann er bereits um 6 Uhr dabei erwischt werden, wie er mit einer Tippfrequenz von gefühlt 3 GHz einen Artikel zum kommenden 5G-Netz produziert – als Aufwärmübung im ICE-Pendelverkehr zwischen seiner Heimat Münster und dem Sitz von inside handy in Brühl bei Köln. Und seitdem es einfache Vorlagen für gute HTML-Tabellen gibt, kann den glühenden Fan von Preußen Münster nichts mehr aufhalten.

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