Streaming-Einnahmen übersteigen Einnahmen an CD- und DVD-Verkäufen

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Mit Deezer kann überall Musik gehört werden
Bildquelle: Deezer
Dieter Bohlen sorgt am vergangenen Samstag im Rahmen der RTL-Show "Deutschland sucht den Superstar" mit der Aussage für Aufsehen, dass es für Musik-Künstler heutzutage schwierig geworden sei, viel Geld zu verdienen. Schuld daran seien die zahlreichen Streaming-Angebote, die nur geringe Einnahmen brächten. Trotzdem ist Musik-Streaming ein Erfolg – und rechnet sich auch für die großen Plattenfirmen.

Bestes Beispiel Warner Music: Die Plattenfirma gab nun bekannt, mit dem Verkauf von Musik im Netz mehr Geld verdient zu haben als mit dem Absatz von CDs und DVDs. Zwischen Januar und März legten die Streaming-Einnahmen im Jahresvergleich um 72 Millionen Dollar zu, während es mit Downloads um 17 Millionen Dollar in den Keller ging.

Insgesamt wurden im Digital-Geschäft 328 Millionen Dollar umgesetzt – ein Fünftel mehr als noch im ersten Quartal 2015. Mit physischen Tonträgern konnte Warner Music hingegen nur noch 151 Millionen Dollar umsetzen. Es war das erste Mal, dass eines der drei größten Tonstudios mehr Umsatz mit Musik-Streaming ausweisen konnte als mit klassischen CD-Verkäufen.

Marktführer bei den Streaming-Angeboten ist das schwedische Unternehmen Spotify mit 30 Millionen zahlenden Kunden. Bei Apple Music sollen 13 Millionen Kunden für ihr Streaming-Abo zahlen.

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Hayo liebt Technik seit vielen Jahren. Bereits 2002, in der Pre-Smartphone-Ära, startete er seinen Werdegang im Technik-Journalismus. Heute ist Hayo Chefredakteur bei inside handy. Getreu dem Sprichwort "der frühe Vogel fängt den Wurm" kann er bereits um 6 Uhr dabei erwischt werden, wie er mit einer Tippfrequenz von gefühlt 3 GHz einen Artikel zum kommenden 5G-Netz produziert – als Aufwärmübung im ICE-Pendelverkehr zwischen seiner Heimat Münster und dem Sitz von inside handy in Brühl bei Köln. Und seitdem es einfache Vorlagen für gute HTML-Tabellen gibt, kann den glühenden Fan von Preußen Münster nichts mehr aufhalten.

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