Streaming-Einnahmen übersteigen Einnahmen an CD- und DVD-Verkäufen

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Mit Deezer kann überall Musik gehört werden
Bildquelle: Deezer
Dieter Bohlen sorgt am vergangenen Samstag im Rahmen der RTL-Show "Deutschland sucht den Superstar" mit der Aussage für Aufsehen, dass es für Musik-Künstler heutzutage schwierig geworden sei, viel Geld zu verdienen. Schuld daran seien die zahlreichen Streaming-Angebote, die nur geringe Einnahmen brächten. Trotzdem ist Musik-Streaming ein Erfolg – und rechnet sich auch für die großen Plattenfirmen.

Bestes Beispiel Warner Music: Die Plattenfirma gab nun bekannt, mit dem Verkauf von Musik im Netz mehr Geld verdient zu haben als mit dem Absatz von CDs und DVDs. Zwischen Januar und März legten die Streaming-Einnahmen im Jahresvergleich um 72 Millionen Dollar zu, während es mit Downloads um 17 Millionen Dollar in den Keller ging.

Insgesamt wurden im Digital-Geschäft 328 Millionen Dollar umgesetzt – ein Fünftel mehr als noch im ersten Quartal 2015. Mit physischen Tonträgern konnte Warner Music hingegen nur noch 151 Millionen Dollar umsetzen. Es war das erste Mal, dass eines der drei größten Tonstudios mehr Umsatz mit Musik-Streaming ausweisen konnte als mit klassischen CD-Verkäufen.

Marktführer bei den Streaming-Angeboten ist das schwedische Unternehmen Spotify mit 30 Millionen zahlenden Kunden. Bei Apple Music sollen 13 Millionen Kunden für ihr Streaming-Abo zahlen.

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