So sehen die neuen Cargo-Flugzeuge im Amazon-Design aus

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Amazon Prime Air Flugzeug
Bildquelle: Amazon / Business Wire
Amazon werkelt weiter an seiner Unabhängigkeit von Logistikern wie FedEx und UPS. Nachdem schon vor Kurzem eine Kooperation mit der Air Transport Services Group eingegangen wurde, kauft man sich jetzt beim Luftfracht-Unternemen Atlas Air ein und reserviert sich 20 Flugzeuge deren Flotte rein für die eigenen Bedürfnisse.

Amazons Pläne die Logistik im und rund um das eigene Unternehmen stärker selbst in die Hand zu nehmen sind schon älter. Ob Zulieferer oder der Versand zum Kunden, Amazon will in vielen Bereichen sein eigenes Süppchen kochen und damit Kosten umgehen und schneller werden. Die Luftfracht spielt dabei eine Zentrale Rolle und Amazon tut den nächsten Schritt in Richtung der eigenen Flotte.

Der Online-Handelsriese kauft sich bei Atlas über 30 Prozent dessen Aktien ein und sichert sich so gleich 20 Maschinen vom Typ Boeing 767-300F für den Eigenbedarf. Damit erweitert sich die eigene Flotte auf insgesamt 40 Flugzeuge. Die Flugzeuge werden weiter von Atlas betrieben und sollen Amazon für die nächsten 10 Jahre zur Verfügung stehen. Die volle Anzahl an Maschinen wird allerdings erst 2018 erreicht. Bis dahin wird die Flotte aufgebaut. Startpunkt ist das zweite Halbjahr 2016.

Der Einkauf Amazons geschieht ebenfalls nicht ad hoc, sondern in Schritten. So sollen zuerst nur 20 Prozent der Aktion von Atlas zum Preis von 37,50 Dollar gekauft werden. In einem zweiten Schritt behält sich Amazon vor, noch einmal 10 Prozent der Anteile zu erstehen. Reaktionen der Logistikunternehmen gibt es derzeit noch nicht. Sie werden die Entwicklung jedoch mit einer gehörigen Portion Skepsis beobachten, ist Amazon doch immer noch auf Wachstumskurs.

Update 8. August – So sehen die neuen Amazon-Flugzeuge aus 

Dass Amazon in Zukunft mit eigenen Cargo-Flugzeugen durch die Lüfte schweben wird, ist schon länger klar. Nun ist auch bekannt, wie die Jets vom Typ Boeing 767-300 aussehen werden, die zu Zukunft bei Amazon bestellte Waren transportieren sollen. Auf der Seafair Air Show in Seattle, der Heimatstadt von Amazon, wurde das Desgn offiziell enthüllt, insgesamt 40 Maschinen will Amazon zusammen mit Atlas Air betreiben – elf fliegen schon heute. Außerdem wurde der Name für die erste Maschine bekanntgegeben: In Anlehnung an die Maschine des US-Präsidenten („Air Force One“) hat Amazon sie auf den Namen „Amazon Oe“ getauft. 

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