Flächendeckendes Gratis-Internet für ein Teilgebiet der Hansestadt

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Free Wifi am Flughafen
Bildquelle: Flickr /wesley Fryer (CC BY 2.0)
Einwohner und Besucher von Hamburg können ab sofort in ersten Straßenzügen ein kostenloses WLAN-Netz nutzen, das in Zusammenarbeit von Stromnetz Hamburg und dem Telekommunikationsanbieter willy.tel errichtet wurde. Ein Testbetrieb wurde nun gestartet.

Zwischen dem Alstertor, Gerhart-Hauptmann-Platz bis zum Ballindamm und zur Europa Passage sind derzeit insgesamt vier Access Points installiert, heißt es in einer Mitteilung von willy.tel. In diesem Bereich ist es zum Beispiel mit Smartphones, Tablets und Notebooks möglich auf das freie WLAN-Netz mit der SSID „MobyKlick“ zuzugreifen.

Der Zugang zu dem WLAN-Netz wird über einen Code ermöglicht, der allen interessierten Nutzern per SMS auf das Handy geschickt wird. Jeder Code ist 24 Stunden gültig. Die maximal mögliche Bandbreite liegt bei 1 Gbit/s im Down- und Upstream. Je mehr Nutzer sich im WLAN-Netz aufhalten, desto geringer fällt allerdings die tatsächlich nutzbare Bandbreite aus.

Ermöglicht wird das schnelle Internetsurfen durch Glasfaserkabel von willy.tel, von denen bereits 1.500 Kilometer verlegt wurden, wie der Anbieter zu berichten weiß. Lichtmasten oder auch Parkleitsysteme dienen dabei als Träger für die Access Points. Stromnetz Hamburg stellt die passende Energieversorgung zur Verfügung.

Der Erste Bürgermeister von Hamburg, Olaf Scholz, sagte anlässlich des Starts des Probebetriebs: „Ich hoffe sehr, dass schon bald nach dem jetzt startenden Probebetrieb auch der tatsächliche Ausbau insbesondere in der Innenstadt beginnen wird.“ Nach dem Testbetrieb soll das kostenlose WLAN in Hamburg auf über 180 Access Points ausgeweitet werden.

Anders als bei Hotspots wird eine homogene Ausleuchtung und somit ein flächendeckender WLAN-Empfang angestrebt. Der Ausbau soll 2017 abgeschlossen sein und 3,3 Quadratkilometer der Hamburger City abdecken.

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  • Free Wifi am Flughafen: Flickr /wesley Fryer (CC BY 2.0)
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Hayo liebt Technik seit vielen Jahren. Bereits 2002, in der Pre-Smartphone-Ära, startete er seinen Werdegang im Technik-Journalismus. Heute ist Hayo Chefredakteur bei inside handy. Getreu dem Sprichwort "der frühe Vogel fängt den Wurm" kann er bereits um 6 Uhr dabei erwischt werden, wie er mit einer Tippfrequenz von gefühlt 3 GHz einen Artikel zum kommenden 5G-Netz produziert – als Aufwärmübung im ICE-Pendelverkehr zwischen seiner Heimat Münster und dem Sitz von inside handy in Brühl bei Köln. Und seitdem es einfache Vorlagen für gute HTML-Tabellen gibt, kann den glühenden Fan von Preußen Münster nichts mehr aufhalten.

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