Kritische Zero-Day-Lücke entdeckt

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Bei Adobes Flash Player ist wieder einmal eine Schwachstelle aufgedeckt worden. Das Unternehmen warnt vor einer so genannten Zero-Day-Lücke, bei der ein möglicher Angreifer den Absturz eines Systems herbeiführen und möglicherweise auch die Kontrolle darüber übernehmen könnte.

Adobe selbst stuft den entdeckten Fehler als kritisch ein. Der Fehler mit der Kennnummer CVE-2016-1019 wurde bereits für Angriffe ausgenutzt, allerdings nur in der veralteten Version des Players 20.0.0.306. Laut Adobe ist die aktuelle Version 21.0.0.197 allerdings auch durch die entdeckte Lücke angreifbar, auch wenn sie dort schwerer auszunutzen sei. Nutzer sollte sicherstellen, dass sie bis zur Veröffentlichung eines geeigneten Patches mindestens die Vorgängerversion 21.0.0.182 installiert haben. Alle Versionen davor seien stark gefährdet. Betroffen sein können Flash Player auf Windows-, Macintosh-, Linux- und ChromeOS-Systemen.

Bei einer Zero-Day-Lücke nutzt ein Entdecker des Fehlers diese Anfälligkeit für seine eigenen Zwecke, also für einen Cyberangriff, anstatt die Sicherheitslücke zu melden, damit sie geschlossen werden kann.

Ein Patch von Adobe, der den Fehler beheben soll ist angekündigt aber noch nicht in eine neue Flash-Player-Version integriert. Im Laufe des heutigen Tages will Adobe allerdings einen Patch entwickelt haben und diesen bereitstellen.

Googles Browser Chrome beinhaltet ein automatisches Flash-Player-Update-Programm. Aktuell ist in Chrome die Version 21.0.0213, also eine Nachfolgeversion der anfälligen, installiert. Ob diese bereits einen entsprechenden Patch beinhaltet ist jedoch nicht bekannt.

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Michael liebt Technik und vor allem Smartphone-Tests. Seit 2012 ist er mit Unterbrechung bei inside handy und schreibt über die neueste Technik. Zu seinen Aufgaben gehören das Ausprobieren von neuen Handys sowie das Betreuen der Social-Media-Auftritte. Seine Freude an der Technik wird nur von seiner Liebe für den Fußball übertroffen – besonders für den Verein seines Herzens, den 1. FC Köln. Er spielt aktiv im Verein und digital an der PlayStation. Wenn er nicht mit Ballsport oder Schreiben beschäftigt ist, verreist er gerne und betätigt sich als Chefredakteur des Gin-Magazins.

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