Keine Reform beim Kurznachrichtendienst

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Twitter kämpft stetig um seine Existenz in der Nische der sozialen Netzwerke. Immer wieder kamen hierbei auch mögliche Reformideen auf. Anfang des Jahres kursierte das Grücht, . Nun hat man offenbar jedoch beschossen: Was sich bewährt hat, bleibt.

Das US-Unternehmen bleibt seinen 140 Zeichen treu. In der amerikanischen Fernsehsendung „The Today Show“, feierte CEO Jack Dorsey mit den Gastgebern der Show das zehnjährige Jubiläum des Kurznachrichtendienstes. Zwischen den Blicken auf die Vergangenheit des Netzwerks, gab Dorsey auch einen Einblick in die Zukunftspläne von Twitter. Dem Showmaster gegenüber bestätigte Dorsey auf Nachfrage zudem, dass es nicht geplant sei, das Limit auf 10.000 Zeichen heraufzusetzen. Die 140 würden bleiben, sagte Dorsey. Auch wenn man einiges ändern wollen würde, das Alleinstellungsmerkmal der kurzen Nachrichten bliebe unangetastet.

Die Technik-Seite engadget bescheinigt Dorsey bei diesen Worten keine 100-prozentige Glaubwürdigkeit. So habe der Twitter CEO auch einst gesagt, man plane keinerlei Veränderungen an der Struktur des strikt chronologischen Newsfeeds auf Twitter. Nur wenige Wochen später wurde die Timeline nach Algorithmus eingeführt.

Nachhaltiger für die Existenzberechtigung von Twitter in der Welt der sozialen Netzwerke wäre ein Beibehalten der 140-Zeichen-Grenze. Eine Erhöhung der Beschränkung würde nach der Einführung des „Gefällt mir“-Buttons eine weitere Annäherung an Facebook bedeuten. Der Marktführer scheint hier jedoch uneinholbar und lässt wenig Platz für Nebenbuhler.

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Der Echo Dot steht auf einem kleinen Tisch

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Michael liebt Technik, ist seit 2012 mit Unterbrechung bei inside handy und schreibt über die neueste Technik. Zu seinen Aufgaben gehören das Ausprobieren von neuen Handys sowie das Betreuen der Social-Media-Auftritte. Seine Freude an der Technik wird nur von seiner Liebe für den Fußball übertroffen – besonders für den Verein seines Herzens, den 1. FC Köln. Er spielt aktiv im Verein und digital an der PlayStation. Wenn er nicht mit Ballsport oder Schreiben beschäftigt ist, verreist er gerne oder bewegt sich an der frischen Luft.

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