Sonys Playstation-4-Event sorgt für Vorfreude und Enttäuschung

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Sony
Bildquelle: Sony
Nach Sonys Presse-Event in New York zur Präsentation der Playstation 4 blieben einige Fragen offen; vor allem den genauen Markstart ("Holiday 2013") und den Preis behielten die Japaner für sich. Die Konsole selbst gab es ebenfalls nicht zu sehen, lediglich der neue Controller wurde gezeigt. Dafür erfuhr die Gamer-Gemeinde ein paar Hardware-Spezifikationen und Neuigkeiten zu kommenden PS4-Spielen. inside-digital.de fasst zusammen.

Hardware

Trotz ständig zusammenbrechendem  waren einige technische Daten schnell bekannt: Die neue Playstation 4, die den  also tatsächlich nur als Arbeitstitel trug, bekommt eine PC-Architektur mit x86-Prozessor von AMD, schneller Grafikkarte sowie 8 Gigabyte Arbeitsspeicher verpasst. Die interne Festplatte soll „riesigen“ Speicherplatz bieten. Ob die PS4 wie die PS3 mit einem Blu-ray-Laufwerk ausgestattet sein wird, blieb offen.

Controller

Der neue Dualshock-Controller ähnelt seinem Vorgänger, wurde aber zusätzlich mit einem Touchpad zur leichteren Navigation in Menüs ausgestattet. Außerdem verfügt der Controller über neue Analogsticks, ein Sensorlicht – für die dreidimensionale Lokalisierung durch die ebenfalls neue Eye-Kamera – und einen Share-Button.

Vernetzung

Mit dem Share-Button soll der Spieler auf Knopfdruck Screenshots, Spielstände oder Videosequenzen erstellen und im Social Web teilen können. Spiele können auch live gestreamt werden, damit Freunde Kommentare abgeben oder ins Spiel einsteigen können.

Die Playstation 4 kann außerdem schneller auf Spiele und Spielstände zugreifen. Der „Suspend Mode“ ermöglicht es, durch einen Druck auf die Power-Taste sofort dorthin zurückzukehren, wo man aufgehört hat. Die Hintergrund-Download- und Update-Möglichkeiten der PS4 machen es möglich, digitale Spiele sofort zu spielen, noch während sie heruntergeladen werden. Außerdem kann das System aktualisiert werden, während die Hardware ausgeschaltet ist.

Promo-Video zu neuen PS4-Games

Sony wird das Playstation Network mit Cloud-Technologie der kürzlich gekauften Firma Gaikai koppeln: So soll zum Beispiel die PS Vita als mobiler „Begleiter“ der PS4 fungieren. Alle PS4-Spiele sollen zukünftig auch auf der PS Vita spielbar sein.

Eine Playstation-App für iPhone, iPad und Android-Geräte soll zudem Smartphones und Tablets zu Zweit-Bildschirmen machen – ähnlich praktiziert es Nintendo mit dem Controller-Display der Wii U.

Games

Neue Games wurden in New York ebenfalls angekündigt. Zum anfänglichen Lineup für die PS4 gehören First-Party-Titel von Guerilla Games („Killzone: Shadow Fall“), Sucker Punch („inFamous Second Son“), Evolution Studios („Driveclub“) und dem Japan Studio („Knack“). Außerdem entwickeln Sony-Partner wie Activision/Bungie („Destiny“), Capcom („Deep Down“) und Ubisoft („Watch Dogs“) für die Playstation 4. Eine Überraschung war die Rückkehr von Blizzard mit „Diablo III“ vom PC auf die Konsole.

Fazit

Die Präsentation war schon mal nicht der große Wurf; ob es die Konsole wird, wird sich wohl frühestens auf der Electronic Entertainment Expo im Juni in Los Angeles zeigen. Dass PS3-Games vermutlich nur – wenn überhaupt – per Cloud-Streaming auf der PS4 laufen werden, ist ein großer Wermutstropfen für Playstation-Fans.

Sony will mit den Streaming- und Social-Web-Features der PS4 up to date bleiben – für Hardcore-Gamer bleibt jedoch zu hoffen, dass vor allem die Performance der Box ein erstklassiges Spiele-Erlebnis am Fernseher gewährleistet, denn dies ist immer noch der eigentliche Grund, sich eine Spielekonsole zu kaufen.

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