Nächstes Browser-Update von Google - Chrome-Nutzer gefährdet

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Logo für den Google Chrome Browser
Bildquelle: Google
Nur eine Woche nach dem Mega-Patch für den Chrome-Browser hat Google das nächste wichtige Update zum Download bereitgestellt. Und erneut werden zahlreiche Sicherheitslücken aus der Welt geschafft – 15 an der Zahl, wie den offiziellen Release Notes zu entnehmen ist.

Es macht ein bisschen den Eindruck, als sei der Chrome-Browser löchrig wie ein Schweizer Käse. Google muss das Zugangsprogramm zum Internet ein weiteres Mal mit einem umfangreichen Update auf die Version 51.0.2704.79 ausstatten, um Nutzer der Software vor Angriffen aus dem Internet zu schützen. Zwei Schwachstellen stuft Google als besonders gefährlich ein. Das wird auch dadurch unterstrichen, dass sich jene Personen, die die Lücke im Vertrauen an Google meldeten, eine Prämie in Höhe von 7.500 US-Dollar einstreichen dürfen.

Wer das Chrome-Update, das ab sofort zum Download bereitsteht, nicht installiert, läuft Gefahr, zum Beispiel beim Besuch von entsprechend manipulierten Internetseiten durch Hacker angegriffen zu werden. Die Angreifer haben unter bestimmten Voraussetzungen die Möglichkeit, schadhaften Code auf den ungeschützten Rechner zu schleusen, um anschließend Daten auszulesen oder einen Angriff nach Wunsch zu starten. Auch der Versand von tausenden Spam-Nachrichten über den angegriffenen Rechner ist theoretisch möglich.

Die aktualisierte Variante von Chrome 51 steht ab sofort für Windows-, Linux- und Mac-Rechner zum Download bereit. Nutzer, die schon auf Chrome als Browser setzen, erhalten das Update im Laufe der kommenden Stunden automatisch. Es wird aber erst wirksam, nachdem der Browser einmal neu gestartet wurde. Eine manuelle Installation ist über das Menü (drei waagerechte Striche oben rechts) möglich (Hilfe –> Über Google Chrome).

Quellen:

  • Google

Bildquellen:

  • Logo für den Google Chrome Browser: Google
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Hayo liebt Technik seit vielen Jahren. Bereits 2002, in der Pre-Smartphone-Ära, startete er seinen Werdegang im Technik-Journalismus. Heute ist Hayo Chefredakteur bei inside handy. Getreu dem Sprichwort "der frühe Vogel fängt den Wurm" kann er bereits um 6 Uhr dabei erwischt werden, wie er mit einer Tippfrequenz von gefühlt 3 GHz einen Artikel zum kommenden 5G-Netz produziert – als Aufwärmübung im ICE-Pendelverkehr zwischen seiner Heimat Münster und dem Sitz von inside handy in Brühl bei Köln. Und seitdem es einfache Vorlagen für gute HTML-Tabellen gibt, kann den glühenden Fan von Preußen Münster nichts mehr aufhalten.

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