Apple war an Time Warner interessiert

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Apple Store Santa Monica
Bildquelle: Apple
Der US-Medienkonzern Time Warner könnte sich schon bald auf der Einkaufsliste des Technologie-Giganten Apple wieder finden. Erste Gespräche habe es einem Bericht der "Financial Times" zufolge bereits gegeben. Apple ist dringend auf der Suche nach Videocontent für seine iTunes-Plattform und einen kommenden Videostreaming-Dienst.

Die Idee, ein Gebot für Time Warner abzugeben, war gemäß Überlieferungen erstmalig bei einem Meeting in der Time Warner-Zentrale in Manhattan aufgekommen. Apple-Manager Eddy Cue, der im Konzern für Internet- und Mediendienste wie iCloud, Apple Music und den iTunes-Store verantwortlich ist, traf sich dort mit Olaf Olafsson, dem Chef für Firmenstrategie bei Time Warner. Eigentlich sollten Möglichkeiten der Zusammenarbeit der beiden Unternehmen diskutiert werden.

Die Idee von einer möglichen Übernahme Time Warners durch Apple verließen jedoch nie die Vorläufigkeit und haben auch nie Apple-Chef Tim Cook oder seinen Kollegen bei Time Warner, Jeff Bewkes, involviert.

Time Warner ist einer der größten Medienkonzerne der Welt und betreibt neben den Film- und Fernsehstudios Warner Brothers unter anderem auch den Pay-TV-Sender HBO, der sich für Serienerfolge wie „Game of Thrones“ oder „Sex and the City“ verantwortlich zeichnet. Mit den TNT-Sendern ist Time Warner unter anderem auch in Deutschland vertreten. Daneben gehört auch der bekannte Nachrichtensender CNN zum Konzern.

Time Warner arbeitet selbst hochprofitabel und könnte Apple helfen, sinkende Einnahmen durch schwächelnde iPhone-Verkäufe zu kompensieren. Das Medienunternehmen wird mit 60 Milliarden US-Dollar bewertet. Apples Barreserven würden ausreichen, den Kauf zu tätigen, wären danach aber aufgezehrt.

Ob der Deal zustande kommt oder nicht – das Interesse Apples zeigt jedenfalls, dass man in Cupertino bereit ist, sein Geld auch auszugeben, um größere Akquisitionen zu tätigen. Der bisher größte Zukauf für Apple war das Hardwareunternehmen Beats Electronics für drei Milliarden US-Dollar im Jahr 2014.

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