Eleganter Analoguhr-Fitnesstracker von Garmin vorgestellt

3 Minuten
Garmin Vivomove
Bildquelle: Garmin
Analoguhren-Technik ist im Fitnesstracker-Bereich seit den Erfolgen von Withings keine Seltenheit mehr. Nun hat Garmin einen weiteren Stellvertreter dieser Geräteklasse vorgestellt. Mit dem Vivomove erweitert man seine große Produktpalette in Bereich der Wearables für das Handgelenk um ein elegantes Gerät, das sowohl zum Sneaker, als auch zum Abendkleid passen soll.

Garmin wird nicht müde weiter auf den Wearables-Markt zu drängen. Erst vor zwei Wochen hatte man eine Smartwatch speziell für den Golfsport auf den Markt gebracht und nun legt man mit der vivomove noch einmal nach. Das Besondere: Die Uhr wird analog betrieben und kommt so mit einer Batterieladung ein ganzes Jahr aus.

Dafür ist der Funktionsumfang nicht ganz so umfangreich, als bei vergleichbaren und komplett digitalen Fitnesstrackern. Auf Smartwatch-Funktionen muss gänzlich verzichtet werden. So können keine Anrufe mit ihr entgegen genommen oder Benachrichtigungen gecheckt werden. Die Analoguhr zeichnet dafür

  • die Schittanzahl,
  • die zurückgelegte Distanz,
  • den Kalorienverbrauch,
  • den Inaktivitätsstatus und
  • die Schlafzeiten

auf. Angezeigt wird der jeweilige Status über das synchronisierte Smartphone und die App Garmin Connect oder zwei Anzeigebalken im Ziffernblatt der intelligenten Uhr selbst. Die beiden Anzeigen in der Uhr selbst geben allerdings nur einen Teil der Informationen Preis, die die Uhr aufzeichnet. Die weiteren Infos muss sich der Nutzer am PC oder dem Smartphone erschließen.

Garmin vivomove: Pressebilder

Technische Daten der Garmin vivomove

Technisch besteht die vivomove aus einem Analoguhrteil und einem integrierten digitalen Fitnesstracker. Gespeist wird die Uhr komplett von einer auswechselbaren CR2025-Knopfzelle, die für ein Jahr Gebrauch gut sein soll. Alle Uhrentypen besitzen die gleichen Maße von 20 x 12 x 42 mm, jedoch verschiedene Gewichte. Mit 62 Gramm am schwersten ist die Premium-Variante gefolgt von der Sport-Variante mit 51 Gramm. Die Classic-Variante wiegt dagegen nur 48 Gramm.

Das Gehäuse wurde von Garmin mit einigen Dichtungen ausgestattet und erreicht so eine Wasserdichtheit von bis zu 5 ATM. Das bedeutet jedoch nicht, dass die Uhr zum Schwimmen geeignet ist. Vielmehr macht ihr Duschen, Händewaschen und der tägliche Gebrauch im Regen nichts aus.

Preis und Verfügbarkeit

Die vivomove wird von Garmin in drei Versionen und jeweils in zwei Farben angeboten. Die in Schwarz und Weiß erhältliche Vivomove Sport ist dabei die günstigste Variante und kostet knapp 170 Euro. Die Classic kommt ebenfalls in Schwarz oder Weiß daher, besitzt jedoch in der weißen Version goldene Applikationen und in beiden Varianten ein Lederarmband. Für die vivomove Classic werden knapp 220 Euro fällig. Die Königsklasse stellt die Premium dar: Ebenfalls mit Lederarmband, allerdings zusätzlich in edlerem Design und mit Edelstahl als Gehäusematerial, kostet sie knapp 300 Euro. Auf den Markt kommen die neuen Uhren von Garmin laut Hersteller im zweiten Quartal 2016. Damit dürfte es nicht mehr lange dauern, bis die Uhren ihren Weg in die Regale der Händler finden.

Bildquellen:

  • Garmin Vivomove: Garmin
Alle Farbversionen des Huawei P30 Pro in der Hand.

Leica verärgert mit chinakritischem Werbevideo – wie reagiert Huawei?

Der deutsche Kamerahersteller Leica steht aktuell in China in der Kritik. Dort sorgt ein Werbevideo für Aufregung, das unter anderem das sogenannte Tian’anmen-Massaker auf dem Platz des Himmlischen Frieden thematisiert. Neben einem Bann auf Produkten könnte auch die Geschäftsbeziehung mit Huawei für Leica bedroht sein.
Michael Büttner
Michael liebt Technik und ist stellvertretender Chefredakteur bei inside handy. Anderen auch bekannt als der Franke in Bonn, der Macher oder der Handwerker für sämtliche Reparaturen der Redaktion. Nach Praktika bei der Neuen Presse in Kronach, den Nürnberger Nachrichten und dem Systemkamera-Blog, startete Michael bei inside handy und verdient sich seine Sporen vor allem im Hardware-Bereich. Balanciert er mal nicht zwischen Tagesgeschäft, Testgeräten und Co, betätigt er sich ab und an als Jäger im Pokémon-Dschungel. Ein ungewöhnlicher Anblick wäre es dabei nicht, ihm dank seiner Boulder-Fähigkeiten kletternd an einer Felswand zu begegnen. Abseits dessen begeistert er sich für Fotografie, Wanderungen, kulinarische Feste und Blasius Kawalkowski.

Deine Technik. Deine Meinung.

Und was sagst du?

Bitte gib Dein Kommentar ein!
Bitte gibt deinen Namen hier ein

geschützt durch reCAPTCHA Datenschutzerklärung - Nutzungsbedingungen