Die Snapchat-Hauptstadt von Deutschland ist Frankfurt an der Oder

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Bildquelle: Snapchat
Snapchat ist in aller Munde. Die Medien berichten unentwegt über das trendige Kommunikationswerkzeug, bei US-Jugendlichen ist die App in puncto Popularität sogar schon an Instagram vorbei gezogen. Grund genug für den größten deutschen Netzbetreiber Telefónica, die Nutzung des Dienstes in seinem O2-Netz zu analysieren.

Bereits 100 Millionen Nutzer sollen der US-Investmentbank Piper Jaffray zufolge bereits emsig „snappen“, wie das hochladen von Bildern und Videos in die eigene Story meist genannt wird. Der neue Telefónica-Geschäftsbereich für Advanced Data Analytics hat deshalb Zahlen aus dem O2-Mobilfunknetz anonymisiert und aggregiert ausgewertet.

Fast jeder fünfte Vertragskunde im O2-Netz nutzt Snapchat. Auf 18 Prozent der entsprechenden Handys findet sich laut Telefónica die entsprechende App. Die Snapchat-Hauptstadt von Deutschland ist aber nicht etwa das hippe Berlin oder die Medienmetropole Köln – der Anteil von Snapchat am gesamten Datenverkehr im O2-Netz ist in Frankfurt an der Oder am höchsten.

Interessant ist auch, dass die meisten Snapchat-Nutzer in Deutschland Schüler sein dürften. Dies lesen die Analysten von Telefónica aus den Spitzenwerten im Tagesverlauf ab: An den Wochentagen geht die Nutzung kurz vor dem Schulbeginn sowie in den großen Pausen und direkt nach dem Unterricht steil nach oben. Die Peaks in der Nutzung zeigen sich wochentags um 7:30, 9:30, 11:15 und 13 Uhr, während am Samstag und Sonntag solche Ausschläge ausbleiben.

Noch nicht angekommen ist Snapchat indes im thüringischen Saale-Orla-Kreis. Auch in Eichsfeld sowie im Landkreis Leer in Ostfriesland ist die Snapchat-Nutzung kaum messbar. Dort setzten die Nutzer andere App-Schwerpunkte bei der Datennutzung, ganz vorne im Saale-Orla-Kreis liegt etwa der Video-Streamingdienst Amazon Video.

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