Sicherer Smartphone-Messenger der Deutschen Post jetzt mit Dateiversand

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Simsme Messenger von der Deutschen Post
Bildquelle: Deutsche Post AG
SimsMe, der sichere Smartphone-Messenger der Deutschen Post, wird ein Stück mehr zur WhatsApp-Alternative. Auf Basis von iOS und Android steht SimsMe ab sofort in Version 1.6 zur Verfügung und gestattet auch den Versand von Dateien.

In einem SimsMe-Chat können Nutzer ab sofort neben dem Eingabefeld auf ein Plus-Symbol tippen und so den Versand von Dateien anstoßen. Ausgewählt werden können Dateien aus anderen SimsMe-Chats oder aus dem Fotoalbum. Wer mag, kann auch direkt die Kamera starten, um ein aktuelles Foto zu versenden. Auch der Versand aus anderen Apps heraus – zum Beispiel aus E-Post Cloud, Google Drive oder Dropbox – ist laut Release Notes fortan möglich.

Wichtig: Die zu sendende Datei darf maximal 10 MB groß sein, um über die Server von SimsMe verschickt werden zu können. Neben der neuen Funktion zum Versand von Dateien haben die SimsMe-Macher nach eigenen Angaben auch Verbesserungen an der Performance der App vorgenommen und Fehler beseitigt. Wo genau es in der Vergangenheit zu Unstimmigkeiten kam, wurde aber nicht verraten.

Nachrichten werden verschlüsselt versendet

SimsMe wurde im August 2014 gestartet und soll vor allem deutschsprachige Nutzer durch eine einfache Bedienung und vor allem durch mehr Datenschutz überzeugen. Alle Nachrichten werden automatisch beim Absender verschlüsselt und können nur beim Empfänger wieder entschlüsselt werden. Diese sogenannte Ende-zu-Ende-Verschlüsselung macht das Mitlesen durch Dritte unmöglich.

Auch Teile von Snapchat sind in SimsMe integriert. Auf Wunsch ist es möglich, Nachrichten zu versenden, die beim Empfäger enige Sekunden nach dem Öffnen der Nachricht automatisch wieder gelöscht werden. Und doch bleibt ein Problem: SimsMe fehlen die Nutzer um wirklich erfolgreich zu sein. Zwar sollen wöchentlich viele Nutzer hinzukommen, das reicht aber bisher kaum aus, um etablierten Diensten wie dem Facebook Messenger oder WhatsApp das Wasser reichen zu können.

Quelle: Deutsche Post / SimsMe

Zum Exklusiv-Interview mit den SimsMe-Machern

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