HTC sorgt mit neuem Umsatz-Einbruch für Aufsehen

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Wer geglaubt hat, dass es HTC gemessen an den eigenen Umsatzzahlen nicht mehr schlimmer treffen können wird, hat geirrt. Im Februar ist der Umsatz noch einmal massiv eingebrochen, wie der taiwanische Konzern nun bekanntgeben musste. Das historisch schlechteste Ergebnis vom Januar wurde noch einmal deutlich unterboten.

Im Februar machte HTC nur noch einen Umsatz in Höhe von 4,2 Milliarden Neuen Taiwan Dollar (NTW), was umgerechnet rund 116 Millionen Euro entsprach. Im Januar hatte HTC zuletzt knapp 6,5 Milliarden NTW ausgewiesen, im Februar 2015 waren es immerhin noch rund 9,2 Milliarden NTW. Anders ausgedrückt: Gegenüber dem Vorquartal ist der Umsatz um rund 35 Prozent zurückgegangen, gegenüber dem Vorjahr sogar um knapp 55 Prozent. Zu Hochzeiten im Jahr 2011 hatte HTC einen Umsatz in Höhe von rund 45 Milliarden NTW ausweisen können.

Weder das inzwischen schon recht betagte HTC One M9 noch das neue HTC One A9 konnte im Februar für eine Trend-Umkehr sorgen. Beide Smartphones liegen bei den Händlern sozusagen wie Blei in den Regalen. Hinzu kommt eine schlagkräftige Konkurrenz aus Asien (Samsung, Huawei, Xiaomi) und Amerika (Apple). Umso wichtiger wird es für HTC werden, das für April erwartete One M10 (oder HTC 10) zu einem neuen Verkaufsschlager zu machen. Gelingt das nicht, dürfte HTC langsam aber sicher in der Bedeutungslosigkeit versinken.

Erst am Dienstagmorgen hatte HTC mit den One M9 (Prime Camere Edition) ein neues Smartphone-Modell angekündigt, das exklusiv bei Media Markt und Saturn in den Verkauf gehen soll. Vor April kommt aber auch dieses Gerät nicht in den Handel. Das lässt befürchten, dass auch die März-Umsätze bei HTC nicht wesentlich besser ausfallen werden. Es sei denn, die VR-Brille HTC Vive, die seit wenigen Tagen vorbestellt werden kann, lässt die Kassen klingeln.

Quelle: HTC

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Hayo liebt Technik seit vielen Jahren. Bereits 2002, in der Pre-Smartphone-Ära, startete er seinen Werdegang im Technik-Journalismus. Heute ist Hayo Chefredakteur bei inside handy. Getreu dem Sprichwort "der frühe Vogel fängt den Wurm" kann er bereits um 6 Uhr dabei erwischt werden, wie er mit einer Tippfrequenz von gefühlt 3 GHz einen Artikel zum kommenden 5G-Netz produziert – als Aufwärmübung im ICE-Pendelverkehr zwischen seiner Heimat Münster und dem Sitz von inside handy in Brühl bei Köln. Und seitdem es einfache Vorlagen für gute HTML-Tabellen gibt, kann den glühenden Fan von Preußen Münster nichts mehr aufhalten.

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