Telekom und Huawei erzielen Rekord-Datenübertragung

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Mobilfunk-Basisstation in Münster
Bildquelle: Hayo Lücke / inside-handy.de
Wie der Mobilfunkkonzern Telekom und der Hersteller Huawei bekannt gegeben haben, konnten beide Unternehmen einen Übertragungsrekord erzielen. Konkret geht es dabei um die Entwicklung des 5G-Mobilfunknetzes, bei dem es nun gelang, 70 GBit/s im Mobilfunknetz zu übertragen.

Erst am gestrigen Tag, dem 17. Februar, konnte in Bonn ein Fortschritt in Sachen 5G-Mobilfunktechnik verbucht werden. Das Innovationslabor 5G:haus, welches zur Deutschen Telekom zählt, konnte bei einer Demonstration des 5G-Mobilfunks einen Übertragungsrekord erzielen: Wie es heißt, konnte in Laborumgebung erstmals eine Verbindung mit bis zu 70 GBit/s im 73-GHz-Band aufgebaut werden.

Funktionsweise

Die Verbindung konnte durch Metamaterial-Antennen sowie durch eine sogenannte Multi-Richtstrahl-Technik geschaffen werden. Letzteres bedeutet, dass mehrere Datenströme verwendet werden, die räumlich getrennt und beispielsweise auch bei WLAN-Verbindungen zu finden sind. Die Technik ermöglicht außerordentlich kleine Antennen, die trotz ihrer kleinen Größe eine hohe Richtwirkung haben. Mit der ebenfalls zum Einsatz kommende Focal-Array-Technik können die Antennen dann lenkbare, Bleistift-förmige Richtstrahlen an die Geräte der Kunden ausrichten. „Diese können zur selben Zeit, auf derselben Frequenz senden und empfangen, unterscheiden sich jedoch durch ihre Strahlensignaturen“, erklärt der 5G:haus-Bereich der Telekom. Eine Basisstation soll jeden 5G-Nutzer dann mit 20 GBit/s versorgen können, wodurch unter anderem ein 100 GB großes HD-Video innerhalb von nur 40 Sekunden übertragbar wäre.

Demonstration auf dem MWC

Das Innovationslabor 5G:haus wurde vor knapp einem Jahr, im März 2015, gegründet und soll nun erstmalig auf dem Mobile World Congress (MWC) in Barcelona vertreten sein. Die Mitarbeiter werden dort sowohl ihr bisherige Errungenschaften im Bereich der 5G-Mobilfunktechnik als auch Pläne für ein künftiges 5G-System vorstellen.

Quellen: Telekom / Huawei

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Simone liebt Technik und kann sich heute immer noch für ein Smartphone mit mechanischer QWERTZ-Tastatur begeistern. Wenn sie nicht gerade mit David vor der Kamera steht, im Schnittraum sitzt oder Handys miteinander vergleicht, studiert die gebürtige Aachenerin in Bonn Komparatistik - und vergleicht Bücher. Neben ihrer Leidenschaft für Literatur ist Simone ein Bonvivant. Reicht man ihr leckeren Wein und ein paar Tapas, kann man ihr hin und wieder ein paar Sätze auf Spanisch entlocken. Sollte Simone jemand oder etwas auf die Palme bringen - was in etwa einmal pro Dekade passiert - bleibt sie nur kurz oben sitzen. Und lächelt dabei auch schon wieder.

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