Jeder Mitarbeiter darf 50 Prozent der Arbeitszeit im Home Office verbringen

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Hannes Ametsreiter - neuer Chef von Vodafone ab Oktober.
Bildquelle: Telekom Austria
Der neue Vodafone-Deutschland-Chef Hannes Ametsreiter will seinen Mitarbeitern mehr Freiheit bei der Wahl ihres Arbeitsplatzes lassen. Nicht nur er selbst habe kein festes Chef-Büro mehr, auch alle seine Mitarbeiter könnten bis zu 50 Prozent ihrer Arbeitszeit außerhalb des eigentlichen Büros verbringen. Das Home Office kommt immer mehr in Mode.

Amesreiter sagte der “Frankfurter Allgemeinen Zeitung” in einem Interview: “Chefbüros sind verschwendeter Platz. Die stehen zu 90 Prozent leer, weil der Chef auf Reisen oder in Meetings ist.” Sein Büro bestehe letztlich aus einem iPhone und einem Notebook. “Mehr nicht. Ich habe keinen einzigen Aktenordner.” Befinde er sich in der Deutschland-Zentrale in Düsseldorf, dann sitze er in einem Großraumbüro mit seinen Vorstandskollegen – gemeinsam an einem großen Tisch. Für vertrauliche Gespräche bestehe immer die Möglichkeit, sich ein Extrazimmer zu buchen.

Nach Abstimmung mit dem Vorgesetzten stehe auch allen anderen Mitarbeitern bei Vodafone Deutschland die Möglichkeit offen, bis zu 50 Prozent der Arbeitszeit am heimischen Rechner zu erledigen. Darauf habe jeder Angestellte einen festen Anspruch. Eine spezielle Kontrolle soll nicht stattfinden. “Das ist eine Sache des Vertrauens”, sagt Ametsreiter.

Der Vodafone-Chef ist auch sicher, dass der Tod der SMS vorprogrammiert ist. Menschen, die jünger als 35 sind, würden die SMS “ziemlich sicher” nicht mehr verwenden. Viel Geld lasse sich mit den Kurznachrichten nicht mehr verdienen. “SMS trugen mal zehn Prozent zum Umsatz bei, der Trend geht eindeutig nach unten. Die junge Generation nutzt neue Technologien: WhatsApp und anderes.”

Quelle: FAZ

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Hayo liebt Technik seit vielen Jahren. Bereits 2002, in der Pre-Smartphone-Ära, startete er seinen Werdegang im Technik-Journalismus. Heute ist Hayo Chefredakteur bei inside handy. Getreu dem Sprichwort "der frühe Vogel fängt den Wurm" kann er bereits um 6 Uhr dabei erwischt werden, wie er mit einer Tippfrequenz von gefühlt 3 GHz einen Artikel zum kommenden 5G-Netz produziert – als Aufwärmübung im ICE-Pendelverkehr zwischen seiner Heimat Münster und dem Sitz von inside handy in Brühl bei Köln. Und seitdem es einfache Vorlagen für gute HTML-Tabellen gibt, kann den glühenden Fan von Preußen Münster nichts mehr aufhalten.

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