Aus Kamera-Smartphone wird LTE-Kamera

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Panasonic Lumix CM10
Bildquelle: Panasonic
Knapp 16 Monate ist es her, seit Panasonic eine Digitalkamera vorstellte, die gleichzeitig auch ein auf Android basierendes Smartphone ist. Die Lumix Smart Camera CM1 sorgte für ordentlich Aufsehen und wird nun von einer Neuauflage abgelöst. In Japan hat Panasonic das Modell Lumix CM10 vorgestellt - und in Japan wird es das Gerät vorerst auch nur zu kaufen geben.

Der wichtigste Unterschied: Fortan ist s mit dem Gerät nicht mehr möglich zu telefonieren. Auch wenn eine SIM-Karte in das Gehäuse der Lumix CM10 geschoben werden kann, sind lediglich Datenverbindungen möglich. Wenn man so will ist aus der Kamera mit Smartphone-Funktion eine Kamera mit Ambitionen zu einem Micro-Tablet geworden. Ergänzend zu GSM-, UMTS- und LTE-Datenverbindungen ist auch ein WLAN-Modul nutzbar, das gleichermaßen im 2,4- und 5-GHz-Frequenzband funkt.

Ansonsten hat sich an den technischen Spezifikationen nur wenig geändert. Die Lumix CM10 basiert auf Android 5.0, ist mit 16 GB Flash-Speicher ausgestattet (erweiterbar per Micro-SD-Karte) und kann auf 2 GB Arbeitsspeicher zurückgreifen. Die maximal mögliche Auflösung liegt bei 20,1 Megapixeln, das Objektiv kommt aus dem Hause Leica und lässt auch 4K-Videos zu. Aufgenommene Fotos und Videos lassen sich auf einem 4,7 Zoll großen TFT-Display betrachten. Für den Antrieb sorgt ein Snapdragon-801-Prozessor von Qualcomm, dessen vier Kerne mit 2,3 GHz getaktet sind.

Einführung in Deutschland bisher nicht geplant, aber möglich

In den Handel kommen soll das neue Modell ab dem 25. Februar. Einen Preis hat Panasonic noch nicht verraten. Weil es im Menü möglich ist, auch Deutsch als Sprach auszuwählen, kann es durchaus sein, dass die Lumix CM10 zu einem späteren Zeitpunkt auch nach Deutschland kommen wird. Offiziell bestätigt ist das bisher aber nicht.

Quelle: Panasonic (1) (2)

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  • Panasonic Lumix CM10: Panasonic
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Hayo liebt Technik seit vielen Jahren. Bereits 2002, in der Pre-Smartphone-Ära, startete er seinen Werdegang im Technik-Journalismus. Heute ist Hayo Chefredakteur bei inside handy. Getreu dem Sprichwort "der frühe Vogel fängt den Wurm" kann er bereits um 6 Uhr dabei erwischt werden, wie er mit einer Tippfrequenz von gefühlt 3 GHz einen Artikel zum kommenden 5G-Netz produziert – als Aufwärmübung im ICE-Pendelverkehr zwischen seiner Heimat Münster und dem Sitz von inside handy in Brühl bei Köln. Und seitdem es einfache Vorlagen für gute HTML-Tabellen gibt, kann den glühenden Fan von Preußen Münster nichts mehr aufhalten.

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