Ericsson und Apple einigen sich auf siebenjähriges Lizenzabkommen

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Bildquelle: Ericsson
Im Februar begann der Patentstreit zwischen Ericsson und Apple, jetzt haben sich die Unternehmen geeinigt. Der schwedische Konzern meldet ein Patentabkommen mit Apple, durch den vorherige Prozesse eingestellt werden. Das Lizenzabkommen läuft sieben Jahre und auch in der Forschung soll enger zusammen gearbeitet werden.

Am Montag teilte der schwedische Konzern Ericsson mit, sich mit Apple auf ein Lizenzabkommen mit siebenjähriger Laufzeit geeinigt zu haben. Alle noch laufenden Patentverletzungsverfahren zwischen den Unternehmen seien damit eingestellt. Die Höhe der zu zahlenden Gebühren ist nicht bekannt.

Seit Februar streiten sich Apple und Ericsson um mehr als 40 Patente und die Nutzung derer. Apple wird die Verletzung von 41 Ericsson-Patenten vorgeworfen, unter anderem für GSM- und  LTE-Technologien, Chipdesign, Ortungsdienste und die Gerätebedienung. Im Januar war ein weltweit gültiges Lizenzabkommen ausgelaufen, für das Apple seit 2008 an Ericsson zahlte. Laut dem schwedischen Konzern weigerte sich der iPhone-Hersteller, einen neuen Lizenzvertrag abzuschließen. Apple argumentierte daraufhin, dass die von Ericsson verlangten Preise zu hoch seien und verklagte das schwedische Unternehmen Anfang des Jahres seinerseits.

Neben der Zahlung regelmäßig anfallender Gebühren vereinbarten Apple und Ericsson auch eine gemeinsame Forschungsarbeit, unter anderem bei der Entwicklung von 5G-Mobilfunk, Trafficmanagement für Video und der Optimierung von Drahtlosnetzen.

Quelle: Ericsson

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