Nur Samsung und Apple trotzen den Chinesen

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Apple iPhone 6 Plus Samsung Galaxy Note 4
Bildquelle: inside-handy.de
Der weltweite Smartphone-Boom geht ungebrochen weiter. Die Analysten von Digitimes Research haben einen Blick auf die aktuellen Zahlen der Branche geworfen und vermelden für das abgelaufene dritte Quartal einen neuen Rekord: Im Vergleich zum Vorjahr gibt es ein Wachstum von 7,7 Prozent, im Vergleich zum zweiten Quartal dieses Jahres sogar ein Plus von 10,5 Prozent. Bei den Herstellern der über 331 Millionen verkauften Geräte dominieren zwei alte Bekannte.

Der Smartphone-Markt ist und bleibt heiß umkämpft und nur wenige Unternehmen schaffen es, im harten Wettbewerb zu bestehen. Unangefochtener Marktführer ist ein weiteres Mal Samsung, deren Anteil an den Verkäufen bei rund 25 Prozent liegt. Auf dem zweiten Platz folgt Apple mit rund 15 Prozent. Hinter den beiden Platzhirschen reiht sich eine ganze Armada von chinesischen Herstellern ein, die nur von LG als koreanischer Vertreter unterbrochen wird. Auf Platz drei befindet sich Huawei mit rund 7 Prozent, gefolgt von Lenovo und LG mit rund 5 Prozent sowie Xiaomi und BBK mit rund 4 Prozent. Platz neun und zehn belegen Oppo und ZTE mit circa drei Prozent Marktanteil.

In Europa bekannte Hersteller wie Sony und Microsoft mit jeweils rund 2 Prozent schaffen es weltweit nichtmal in die Top 10. HTC oder Blackberry sucht man ebenfalls vergebens. Die zahlreichen chinesischen Hersteller setzen nicht nur diesen etablierten Konzernen zu, sondern schmälern auch die weltweiten Anteile von Samsung oder Apple. Während Samsung zum Beispiel in Deutschland stabil bei rund 40 Prozent Marktanteil liegt, muss man sich weltweit mit einer etwas weniger dominanten Rolle und einem kleineren Stück des Kuchens zufriedengeben.

Zwei Schlussfolgerungen lassen sich aus diesen Zahlen ableiten: Die größten Wachstumspotenziale auf dem Smartphone-Markt stecken weiterhin in Ländern wie China, wo günstige Geräte gefragt sind und heimische Hersteller bessere Chancen haben. Gleichzeitig bleiben Konzerne wie Apple und Samsung dort stark, wo sie hochpreisige Smartphones an den Kunden bringen können und das Vertrauen in eher unbekannte chinesische Marken noch nicht groß genug ist.

Quelle: Digitimes

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