Bundesamt für Strahlenschutz zeigt strahlungsarme Handys

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Smartphones unter 200 Euro
Bildquelle: inside-handy.de/HTC, Samsung, Motorola, Sony
Wer sich Gedanken dazu macht, wie stark das eigene Smartphone eine elektromagnetische Strahlung absondert, kann ab sofort beim Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) ausführlichere Informationen dazu abrufen. Das BfS hat eine Datenbank erstellt, in der strahlungsarme Smartphones und Tablets zusammengetragen wurden.

Maßgeblich für die Liste ist der so genannte SAR-Wert, der als Maß für die Energieaufnahme am Körper gilt. Der Wert wird in Watt pro Kilogramm (W/kg) gemessen und sollte bei Handys einen Wert von 2 W/kg nicht überschreiten. Als strahlungsarm gelten Mobilgeräte mit einem SAR-Wert bis maximal 0.6 W/kg.

Um die Sendeleistung eines Smartphones oder Tablets gering zu halten, sollten möglichst WLAN-Hotspots für mobile Internetverbindungen verwendet werden, empfiehlt das BfS. Bei WLAN-Verbindungen sei die Sendeleistung in der Regel niedriger als bei Verbindungen über GSM, UMTS oder LTE. Zudem sollte das Gerät während der Surf-Verbindungen ein Stück entfernt vom Körper gehalten werden.

Weiter heißt es von Seiten des BfS, dass Telefonate nach Möglichkeit mit einem Headset geführt werden sollten – bestenfalls mit einem kabelgebundenen Modell, dass häufig im Lieferumfang inklusive ist. Hintergrunddatenverkehr wie automatische Datensynchronisationen sollten während Telefonaten deaktiviert werden, E-Mails nur dann abgerufen werden, wenn dies wirklich notwendig ist. Ferner gilt die Empfehlung, das Handy nicht direkt am Körper zu tragen, sondern in einer separaten Tasche. Das dürfte Frauen allerdings leichter fallen als Männern.

Die SAR-Datenbank des BfS umfasst in ihrer aktuellen Form die Werte von über 2.500 mobilen Geräten von mehr als 60 Herstellern. Dazu zählen nicht nur Smartphones und Tablets, sondern auch Smartwatches. Als strahlungsarm gibt das BfS unter anderem das HTC Desire 816 und das LG G3 an. Schlecht schneiden zum Beispiel mehrere Handys von Acer und von BlackBerry ab.

Quelle: Bundesamt für Strahlenschutz

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