Monatsumsatz zum dritten Mal in Folge verbessert

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HTC One M9 Plus
Bildquelle: MyDrivers
Der taiwanische Smartphone-Hersteller HTC findet langsam den Weg zurück in ruhigere Fahrwasser – was nach recht desaströsen Zahlen im ersten Halbjahr des laufenden Jahres aber auch nicht allzu schwierig ist. Im November ist es HTC den dritten Monat in Folge gelungen, die eigenen Umsatzzahlen zu verbessern. Verglichen mit dem Vorjahr sind die Zahlen dennoch nicht gut.

Nachdem der Umsatz im Oktober um knapp 26 Prozent auf rund 8,9 Milliarden Taiwan-Dollar zulegen konnte, verbesserte er sich im November ein weiteres Mal um fast 15 Prozent und notierte bei knapp 10,3 Milliarden Taiwan-Dollar. Umgerechnet entspricht das 289,4 Millionen Euro.

Grundsätzlich ist das allein positiv zu bewerten. Gleichwohl ist aber auch zu beachten, dass der Umsatz verglichen mit November 2015 deutlich eingebrochen ist: um rund 39 Prozent. Seinerzeit konnte HTC noch einen Umsatz in Höhe von 16,9 Milliarden Taiwan-Dollar in den eigenen Bilanzen ausweisen.

HTC kämpft seit Monaten nicht nur gegen die beiden Marktführer Samsung und Apple im Premium-Segment, sondern hat auch unter Discount-Konkurrenz aus Asien, vor allem aus China, zu leiden. Huawei und Xiaomi machen HTC zunehmend das Leben schwer, indem sie günstige Einsteiger-Smartphones auf den Markt bringen.

Nachdem sich das HTC One M9 zu einem Flop entwickelte, versucht HTC momentan mit dem stark an das iPhone 6 erinnernden One A9 den Anschluss zu finden. Im Test erreichte das One A9 bei inside-handy.de vier von maximal fünf möglichen Sternen. Gelobt wurde unter anderem die Gesamtperformance und die gute Kamera. Abzüge gab es hingegen für den Akku und das zu sehr ans iPhone erinnernde Design.

Quelle: HTC

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