Vodafone zeigt die außergewöhnlichsten Mobilfunk-Antennen

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Mobilfunk-Basisstation in Münster
Bildquelle: Hayo Lücke / inside-handy.de
Wer mit dem Auto, dem Zug oder zu Fuß durch die Landschaft reist, wird immer wieder eine Mobilfunk-Basisstation entdecken, die entweder auf einem Häuserdach steht, an einem Turm montiert wurde oder einfach nur am Straßenrand in den Himmel ragt. Doch es gibt auch Exoten, die an ganz speziellen Orten für eine gute Mobilfunk-Versorgung sorgen. Vodafone hat nun verraten, wo im eigenen Netz Deutschlands die außergewöhnlichsten Mobilfunkmasten zu finden sind.

Die längste Basisstation im Vodafone-Netz, das insgesamt rund 24.000 Basisstationen umfasst, ist in Jena-Mitte zu finden und bringt es auf stattliche 134 Höhenmeter – installiert auf dem Dach des Jentower. Auf immerhin 127 Meter kommen die Antennenstandorte am Gersteinwerk in Werne (NRW) und auf dem Messegelände in Hannover. Auch mitten in der Nordsee, rund 70 Kilometer nördlich der ostfriesischen Insel Borkum, ist eine LTE-fähige Basisstation von Vodafone zu finden. Der wohl wasserfesteste aller Vodafone-Mobilfunkstandorte versorgt Arbeiter eines der größten deutschen Windparks und passierende Schiffsbesatzungen mit einer Mobilfunk-Versorgung. Insgesamt verarbeitet die Basisstation rund 24 GB Datenvolumen pro Woche – bei etwas mehr als 600 Nutzern.

Während es rund um die Nordsee-Basisstation also eher ruhig zugeht, versorgt jene Mobilfunk-Antenne am Terminal Nord West des Frankfurter Flughafens weit mehr Menschen mit einer Sprach-und Datenverbindung. In Spitzenzeiten telefonieren und surfen pro Woche 170.000 Menschen über diese Basisstation. Als Datenvolumen-Meister präsentiert sich hingegen eine Basisstation in Warin im Norden von Mecklenburg-Vorpommern. Der Grund: Rund 300 der 3.500 Einwohner nutzen hier den DSL-Ersatztarif Vodafone Zuhause und surfen auch mit den heimischen PCs über das Mobilfunknetz im Internet. Satte 2,2 Terabyte werden pro Woche von der wohl fleißigsten Basisstation im Vodafone-Netz verarbeitet.

Die größte Fläche wird von einer Mobilfunk-Antenne in der thüringischen Gemeinde Gleichamberg versorgt. Aus 59 Metern Höhe funkt sie über rund 271 Quadratkilometer, was in etwa der Fläche von Malta entspricht. Die Basisstation in Rhinow (Brandenburg) versorgt mit rund 243 Quadratkilometern die zweitgrößte Fläche im Vodafone-Netz. Und die höchstgelegene deutsche Basisstation? Klar, die findet sich auf der Zugspitze in 2.963 Metern Höhe. Sie versorgt wöchentlich bis zu 2.000 Touristen mit einer stabilen Mobilfunk-Verbindung. Ebenfalls interessant: Alle 15 topografisch am höchsten gelegene Basisstationen stehen in Bayern.

5G ist schon jetzt ein Thema – wenn auch nur in der Forschung

Und auch mit Blick auf die Geschwindigkeit kann Vodafone einen Netzmeister küren. Im 5G Lab in Dresden arbeiten Vodafone und die örtliche Technische Universität schon heute am Mobilfunknetz von morgen. In Testläufen wurden auf der Strecke zwischen zwei Funkmasten bereits Datenraten von mehr als 10 Gbit/s erreicht. Vodafone erwartet, dass 5G im Live-Betrieb ab dem Jahr 2020 eingesetzt werden kann und dann Datenraten von bis zu 1 Gbit/s abbilden können wird.

Übrigens: Sollte mal eine Basisstation ausfallen oder sollten zusätzliche Kapazitäten notwendig sein, ist Vodafone jederzeit in der Lage, sein Mobilfunknetz über mobile Basisstationen zu ergänzen beziehungsweise zu erweitern. Rund 50 dieser fahrbaren Funkantennen sind im Fuhrpark von Vodafone enthalten. Die mobilen Basisstationen, deren ausfahrbare Teleskopmasten bis zu 20 Meter in den Himmel ragen, erhöhen die Netzkapazität an den Standorten vorübergehend um rund 35 Prozent.

Quelle: Vodafone

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