Sieben Tipps für gute Sponsored Posts

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Die Medienbranche ist im Wandel und sowohl in Print-Produkten als auch in Online-Magazinen finden sich neben klassischen Bannern immer häufiger auch "native" Werbeanzeigen. Auch auf inside-handy.de öffnen wir uns für diese Formate und unterscheiden dabei zwischen einem "großen" Advertorial und einem "kleinen" Sponsored Post. Damit letzterer ein Erfolg wird, helfen wir unseren Kunden mit sieben Tipps für einen erfolgreichen Sponsored Post.

Sponsored Posts sind eine gute Möglichkeit, um Content-Marketing zu betreiben und dabei die Glaubwürdigkeit und die Reichweite etablierter Online-Magazine zu nutzen. Sponsored Posts eignen sich zum einen, um gezielt Marketingaktionen oder Produkteinführungen zu kommunizieren, und zum anderen um die eigene Marke aufzubauen und mit positiven Emotionen aufzuladen. Damit aber die Glaubwürdigkeit des Mediums nicht leidet und die Akzeptanz der Leser hoch bleibt, ist die inhaltliche Qualität der Beiträge entscheidend. Die folgenden sieben Tipps sollen dabei helfen, erfolgreiche Sponsored Posts zu erstellen.

1. Ein Esel bleibt ein Esel

Auch mit dem schönsten Sattel, dem besten Futter und der liebevollsten Pflege bleibt ein Esel ein Esel und wird kein Rennpferd. Sprich: Wenn ein Thema unsere Leser nicht anspricht, wird auch ein Sponsored Post aus dem Produkt kein iPhone machen und aus dem Unternehmen nicht Apple. Ein Sponsored Post kann den Erfolg einer guten Idee befeuern – nicht mehr und nicht weniger.

2. Die Drei-L-Regel: Leser-lieben-Lösungen

Erfolgreiche Sponsored Posts bieten einen konkreten Nutzen und stellen diesen in den Vordergrund. Die Ausgangsfrage zur Erstellung sollte sich dabei immer darum drehen, welches Problem Leser haben könnten – und welche Lösung der Artikel dazu in petto hat. Wichtig ist, dass es sich nicht um Pressetexte oder Lobeshymnen auf Produkte, Unternehmen oder Personen handeln darf. So könnte der Sponsored Post ein Verständnisproblem des Lesers lösen („Lithium, Silizium und Zink: Das sind die Akku-Technolgien der Zukunft“) oder eine Anleitung zum Lösen von Problemen bieten („10 Tipps für bessere Videos mit dem Smartphone“) Auch die Beschreibung, wie ein Produkt ein bestimmtes Problem der Leser löst, kann für den Nutzwert des Artikels sorgen. Schon in der Überschrift und im Teaser sollte deutlich werden, auf welchen Effekt der Leser sich freuen darf.

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3. Der erste Eindruck entscheidet: Überschrift und Titelbild

Die Überschrift ist mit dem Titelbild zusammen wie eine Einladungskarte zum restlichen Artikel. In nur sehr kurzer Zeit entscheidet der Leser, ob er dem Text seine Aufmerksamkeit schenken möchte – oder eben nicht. Deswegen sollte schon die Überschrift den Nutzen des Artikels oder des Produkts klar darstellen. Solche Überschriften können auch ein bisschen länger sein als die Überschriften für journalistische Formate. Zudem sollte die Headline nicht nur aus Substantiven bestehen, sondern lebendig klingen und zur Leseransprache von inside-handy.de passen.

Dasselbe gilt für das Titelbild. Hier lohnt es sich, etwas Zeit zu investieren. Das Bild sollte das Thema des Artikels erfassen und optisch ansprechend sein – im besten Fall sogar emotionalisieren. Es geht hier keinesfalls darum, möglichst viele Informationen darzustellen – hierfür gibt es im weiteren Verlauf des Artikels weitere Platzierungsmöglichkeiten. Ungeeignet sind Firmen- oder Produktlogos, da diese den werblichen Charakter des Sponsored Posts extrem unterstreichen und damit für weniger Akzeptanz sorgen.

4. Probieren und Prozente: Rabatte und Testaktionen

Sponsored Posts auf inside-handy.de können sich unter anderem auf Tarife, Produkte oder Apps beziehen. Unsere Leser reagieren besonders intensiv auf einen Artikel, wenn er eine kostenlose Produktprobe, außergewöhnliche Rabatte oder Leser-Test-Programme verspricht. Wer einen Sponsored Post mit einer solchen Aktion untermalt, bekommt garantiert größere Aufmerksamkeit und Engagement der Leser.

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5. Den richtigen Ton treffen

Wer einen Sponsored Post so schreibt, dass man in jeder Zeile und jedem Wort spürt, welches Interesse hinter dem Artikel steckt, hat schon verloren. Der Stil und auch der Nutzwert des Artikels sollten sich an den anderen Meldungen auf inside-handy.de orientieren und daher am besten für inside-handy.de exklusiv geschrieben sein. Eine direkte Ansprache der Leser mit „Du“ oder „Wir“ ist ebenso unpassend wie aggressive Brachial-Rhetorik im Stile eines Jahrmarkt-Ansagers. Ein Sponsored Post ist immer dann erfolgreich, wenn er Nutzwert und Informationen bietet und gleichzeitig seriös aufgemacht ist. Bilder und Zwischenüberschriften lockern Texte auf, Grafiken visualisieren komplexe Inhalte. 

6. Nahaufnahme statt Rundumschlag

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Der Platz im Internet ist unbegrenzt und Texte können theoretisch unendlich lang sein. Wer das zum Anlass nehmen will, um sein Produkt oder Unternehmen in allen Facetten vorzustellen, wird verlieren. Leser verlieren schnell die Lust, langweilen sich und verlassen den Artikel. Viel besser als ein verbaler Rundumschlag ist das gezielte Auswählen einzelner Highlights für eine Nahaufnahme. In den Sponsored Post gehören also nur Inhalte, die fesseln und den vorzeitigen Absprung verhindern.

7. Klicks ernten

Übergeordnetes Ziel des Sponsored Posts ist neben einem gut informierten und zufriedenen Leser der Klick auf die Seite des Werbekunden. Im Text verstreut sollten sich also genügend Links auf die Seite des Produkts oder Unternehmens finden. Im Idealfall sind diese nicht mit einem eher drögen „hier“ oder „mehr Informationen“ betextet, sondern liefern eine klare Handlungsempfehlung. „Jetzt kostenloses Testexemplar anfordern“ oder „noch heute 20 Prozent Rabatt sichern“ klingt deutlich Klick-anregender als eine dröge Standard-Formulierung.

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