Update für das Huawei Mate S bringt April-Sicherheitspatch

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Huawei Mate S
Bildquelle: inside-handy.de
Lange war es ruhig um das Huawei Mate S, dem Flaggschiff-Phablet der Chinesen aus dem Jahr 2015. Nun schickt sich Huawei an, das Riesen-Smartphone zumindest softwareseitig zu erneuern. Zunächst ist damit jedoch keine neue Android- oder EMUI-Version gemeint, sondern kleinere Anpassungen und Sicherheitseinstellungen. 

Laut dem inoffiziellen Huaweiblog ist die finale Fimware-Version zwar noch nicht offiziell von Huawei verteilt worden. Allerdings ist die Version CRR-L09C432B390 unlängst gesichtet worden und unter findigen Huawei-Nutzern bereits im Umlauf. Bis zum endgültigen und offiziellen Rollout dürften also nur noch wenige Tage bis Wochen vergehen.

Update für mehr Sicherheit und Optimierungen

Ds Update hievt das Huawei Mate S auf eine aktuelle Sicherheitsebene, mit der Aktualisierung erscheint der Android-Sicherheitspatch vom 1. April auf dem Smartphone.

Des Weiteren erhalten die Huawei-System-Apps neue Funktionen. Insbesondere werden dadurch die E-Mail-App, der Kalender, die Kontaktverwaltung und die Anwendung Notepad optimiert. So ist es nach dem Update zum Beispiel möglich, Kontakte per QR-Code zu speichern. Der Kalender kann laut Changelog weltweite Feiertage anzeigen und Notepad-Notitzen können als Text- oder Bilddatei geteilt werden.

Die grundlegende Firmware bleibt wie erwähnt unverändert auf dem Stand von EMUI 4.0.3, das auf Android 6.0 Marshmallow basiert. Ob das Mate S noch einmal in den Nougat-Riegel von Android 7.0 beißen darf, ist durchaus zu bezweifeln. Einerseits zählt das Mate S zu jenen Huawei-Smartphones, die noch mit einem Prozessor ausgestattet sind, der wohl nicht mit der Vulkan-API, der Grafik-Software-schnittstelle ab Android 7.0, kompatibel ist. Im vergangenen Herbst hatten Listen mit aktuellen Smartphones, die kein Nougat-Android erhalten sollen, Aufsehen erregt. Ob die Anbieter, Hersteller und Google sich hier in Sachen Treiber mittlerweile näher gekommen sind, ist nicht bekannt – eine Hintertür bleibt also noch.

Auf der anderen Seite erreicht das Mate S in der schnelllebigen Smartphone-Welt so langsam das Rentenalter. Viele Hersteller garantieren ihren Smartphones maximal eine zweijährige Update-Garantie. Das Mate S erreicht diese kritische Grenze im September dieses Jahres.

Hier klicken und den Test zum Huawei Mate S lesen

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