Neue Computeruhr besteht aus Titan und ist wasserdicht

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Tag Heuer Smartwatch
Bildquelle: Tag Heuer
Tag Heuer bereitet den Start der ersten eigenen Smartwatch vor. Am Montag soll sie vorgestellt werden und der Konzernchef ist schon jetzt voller Vorfreude. "Es ist die erste Schweizer Smartwatch, die es technisch gesehen mit Apple aufnehmen kann. Deshalb ist sie auch so wichtig. Und es wird die erste Watch mit DNA einer richtigen Uhrenmarke sein und nicht der eines Telefon- oder Computerkonzerns", sagte Jean-Claude Biver dem Magazin "Bilanz".

Wie es heißt, sei die Smartwatch von Tag Heuer auf den ersten Blick nicht von einer klassischen Armbanduhr zu unterscheiden. „Unser Modell ist im Gegenstaz zu dem von Apple aus Titan und wasserdicht. Erst wenn ich auf die Uhr drücke, erwacht die Smartwatch“, so Biver weiter. „Wir haben unsere Uhr mit verschiedenen Funktionen ausgestattet, an denen wir jetzt die Rechte halten. Und wir haben eigene Apps entwickelt.“

Herzstück wird ein Prozessor aus dem Hause Intel sein. „Es gibt niemanden in der Schweiz, der so etwas fertigt“, sagte Biver gegenüber „Bilanz“. „Bis zu zehn Ingenieure stellen uns die Amerikaner zur Verfügung. Sie kümmern sich um Entwicklung und Fertigung. Um so etwas selbst aufzubauen hätten wir – inklusive Fabrik – viele Milliarden aufwenden müssen.“ Die gleichen Chips stehen allerdings auch der Konkurrenz von Tag Heuer zur Verfügung.

Bekanntheit von Tag Heuer hat bei der Entwicklung geholfen

Das Betriebssystem der neuen Tag-Heuer-Smartwatch wird von Google stammen – Android Wear. Dass Tag Heuer überhaupt mit einer Smartwatch durchstarten könne, liege auch daran, dass die Marke in den USA so bekannt sei. „Als wir das erste Mal bei Google waren, trug fast jeder Dritte dort eine Uhr von uns“, so Biver. „Tag Heuer ist in Amerika hinter Rolex die zweitstärkste Luxusmarke. Wir sind beliebt bei Aufsteigern und jungen Ingenieuren. Deshalb standen uns die Türen offen.“

Trotzdem hat der Manager auch Respekt vor Apple. „In drei Jahren kann Apple der größte Uhrenhersteller sein. Die machen ihre Sache perfekt.“ Dazu trage auch die Zusammenarbeit mit Hermès bei, die spezielle Armbänder für die Apple Watch bereitstellen. „Damit wird die Smartwatch zum Luxusgut.“

Quelle: Bilanz

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