Starke Konkurrenz aus China macht LG zu schaffen

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Der südkoreanische Elektronikkonzern LG konnte im dritten Quartal 14,9 Millionen Smartphones verkaufen. Das wurde in der Nacht zu Mittwoch bekannt gegeben. Damit konnte LG den Handy-Absatz verglichen zum Vorquartal zwar um 800.000 Geräte steigern, lieferte aber 1,9 Millionen Geräte weniger aus als noch im dritten Quartal 2014. Vor allem am Heimatmarkt kommt LG weniger gut an.

Zwar sei es zuletzt gelungen, das Interesse an LG-Smartphones am wichtigen US-Markt zu steigern, gleichzeitig habe es aber eine schwächere Nachfrage nach High-End-Geräten in Korea gegeben, heißt es in einer Mitteilung. Im laufenden vierten Quartal erwartet LG eine verstärkte Nachfrage – angetrieben durch das von Google vertriebene Nexus 5X und das G4-Upgrade V10, das allerdings nicht in Europa in den Handel kommen wird.

Der Gesamtumsatz von LG ging im dritten Quartal um fast 5 Prozent auf umgerechnet 11,2 Milliarden Euro zurück. Das drückte auch den Gewinn. Dieser fiel von 203 auf 125 Milliarden Won (100 Millionen Euro). Vor allem im Smartphone-Geschäft lief es für LG alles andere als zufriedenstellend. Zwischen Juli und September wurden umgerechnet nur noch 2,7 Milliarden Euro umgesetzt. Vor einem Jahr waren es noch 3,4 Milliarden Euro.

LG G4s: Hands-On

Konkurrenz aus China wird immer mächtiger und zu einem Problem für LG

Schwer zu kämpfen hat LG nicht nur gegen starke Konkurrenz im Highend-Segment (Apple, Samsung), sondern auch gegen Billiganbieter aus China (Huawei, Xiaomi), die für LG wichtige Märkte mit preisgünstigen Einsteiger-Geräten überschwemmen. Während beispielsweise Huawei vor einem Jahr noch genauso viele Handys pro Quartal verkaufte wie LG, setzen die Chinesen inzwischen fast doppelt soviele Mobiltelefone ab. Zwischen Juli und September dieses Jahres konnte Huawei 27,4 Millionen Handys verkaufen.

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Hayo liebt Technik seit vielen Jahren. Bereits 2002, in der Pre-Smartphone-Ära, startete er im Technik-Journalismus durch. Heute ist Hayo nicht nur Feuer und Flamme für die besten Serien bei Prime Video und Sky - ein Netflix-Abo hat er nicht - sondern auch für alles, was mit elektrifiziertem Fahren zu tun hat. Und damit sind nicht nur die ICE- und IC-Züge der Deutschen Bahn gemeint, die er im Pendelverkehr zwischen seiner Heimat Münster und der Redaktion von inside handy vor den Türen Kölns mehrmals wöchentlich besteigt, sondern vor allem auch Elektroautos.

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